Freitag, 29. April 2016

Rezension - Nevermore

Autor: Kelly Creagh 
Titel: Nevermore
OT: Nevermore 
Erschienen: 1. März 2012
Kaufen: Amazon 
Inhalt: Als Isobel bei einem Schulprojekt dem Außenseiter Varen zugewiesen wird, weiß sie noch nicht, dass das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Überraschenderweise versteht sie sich nicht nur gut mit ihm, sie scheint sich sogar in ihn zu verlieben. Doch je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto mehr wird sie in den Bann der geheimnisvollen Traumwelt gezogen, die Varen sich geschaffen hat. Und diese Welt birgt viele Gefahren: Bedrohliche Kreaturen dringen in die Wirklichkeit und sind nun auch hinter Isobel her. Allmählich begreift sie, dass Varen immer tiefer in die Welt seiner (Alb-)Träume zu gleiten droht. Und nur sie kann ihn retten!

Meinung
Das Buch wurde mir von unterschiedlichen Plattformen immer wieder vorgeschlagen, aber ich fand das (englische) Cover einfach zu kitschig, daher habe ich es nie gekauft! Beim herumstöbern auf Medimops habe ich es dann nochmal gesehen und für ein paar wenige Euro gekauft mit dem Gedanken gekauft, dass ich wenigstens nicht allzu viel Geld verschwende sollte das Buch ein totaler Flopp sein.
Im Endeffekt war ich angenehm überrascht darüber, dass mir das Buch dann so gut gefallen hat und ich konnte die vielen positiven Rezensionen endlich nachvollziehen. 

Inhalt 
Auch wenn das Buch wie fast jeder andere Teenie Roman anfängt hat es dennoch einige unerwartete Wege eingeschlagen. Obwohl die Autorin 2 stereotypische Charaktere gewählt hat, die nicht unterschiedlicher sein könnten, hat sie ihnen Persönlichkeiten gegeben, die man nicht erwarten würde.
Wer hätte gedacht, dass ein Goth und eine Cheerleaderin sich so gut verstehen würden? 
Die Autorin hat viel mit den Stereotypen die wir aus Teeniefilmen kennen gespielt, sie oftmals verwendet jedoch im Endeffekt aus den 2 Protagonisten Charaktere erschaffen, die man leiden kann und den Leser überraschen. 

Einen Minuspunkt gibt es jedoch dafür, dass sich die Geschichte unglaublich in die Länge zieht, ohne dass etwas Relevantes geschieht. Erst am Schluss häufen sich die Ereignisse und es wird endlich Licht ins Dunkle gebracht. Hier hätte die Autorin, meiner Meinung nach, einen komplett anderen Weg einschlagen sollen. Der Protagonistin geschehen übernatürliche Dinge, sie erfährt an wen sie sich wenden soll, tut dies jedoch nicht. Erst am Ende begreift die Protagonistin endlich, dass sie ihren Hintern bewegen sollte um eine Katastrophe abzuwenden! Wenn sie das schon nach dem ersten Erlebnis gemacht hätte könnte man die Geschichte locker um 100 Seiten kürzen. Versteht mich nicht falsch, ich hab nichts gegen lange Bücher, ich mag sie sogar, aber Bücher der Größe brauchen etwas, das ihre Länge rechtfertigt, dieses Buch tut dies leider nicht. 

In den letzten 100 Seiten passiert dann alles auf einmal und ich habe mich ehrlich gesagt absolut nicht mehr ausgekannt und hatte keine Ahnung was gerade abgeht. Alles geschieht plötzlich, ohne Vorwarnung und auch ohne irgendeine Art von Erklärung. Nachdem das Buch ziemlich stark angefangen hat war ich mehr als enttäuscht vom Ende, es hat sehr hektisch und ziemlich planlos gewirkt. Schade... 
Trotz der mehr als 500 Seiten habe ich das Buch innerhalb von ein paar Stunden fertig gelesen, und das nicht mal mitten in der Nacht, also lasst euch nicht abschrecken von der Seitenanzahl.  

Ich habe zwar noch keines von Poes Werken gelesen und weiß auch sonst nicht wirklich viel über sein Leben, aber ich mochte die eingebauten Aspekte über ihn wirklich sehr gerne und hoffe, dass die Autorin nicht versucht hat seni Leben ein wenig auszuschmücken! Ich bin auch jeden Fall auf den Geschmack gekommen und werde bei Zeiten endlich mal Poe lese ;) 

Schreibstil
Gegen den Schreibstil gab es absolut nichts auszusetzen, die Autorin weiß wie sie Spannung aufbaut und den Schreibstil flüssig hält. Es war ehrlich gesagt genau das Gegenteil von dem was ich erwartet hätte nachdem ich das Cover gesehen und den Inhalt gelesen habe! 

Charaktere
Isobel, die Protagonistin fand ich anfangs noch ziemlich nervig, da sie sich zu viel von ihren "Freunden" gefallen hat lassen, es hatte den Anschein als würde sie, ohne dass es wirklich angesprochen wurde, versuchen alles dafür tun um ihren Rangplatz in der High School als das Cheeleader zu behalten. Wie gesagt, es wurde zwar nicht explizit angesprochen, aber ihrem Verhalten nach zu urteilen hatte es den Anschein. 
Als sie sich dann aber doch gegen ihre Freunde und deren "Streich" gestellt hat, mit dem Wissen, dass diese alles andere als erfreut darüber sein werden, fand ich sie dann sympathisch, obwohl ich einige ihrere folgenden Entscheidungen leider nicht nachvollziehen konnte. Trotzdem ist sie eine gut geschriebene Protagonistin, die nicht auf ihr Darsein als blondes Cheerleader reduziert wurde. 

Varen, der männliche Protagonist und das Gegenstück unserer Protagonistin war mir anfangs sehr unsympathisch. Das hat sich aber ebenfalls schnell geklärt als in den ersten paar Kapiteln klar wurde, dass er nicht unhöflich und mürrisch ist, sondern einfach gerne für sich alleine ist. Er ist nicht wie viele andere männliche Protagonisten, die glauben, dass sie besser sind als jeder andere und deswegen nur mit seinen auserwählten Freunden zusammen ist, was für mich auf jeden Fall eine Erleichterung ist. 

Cover
Wer das englische Cover (siehe oben) sieht kann wahrscheinlich verstehen wieso ich gezögert habe mir das Buch zu kaufen! Mal ehrlich seht es euch an, schaut das wie ein Buch aus, das ihr in eurem Bücherregal haben wollt? Eher nicht oder?
Das deutsche Cover ist zwar auch schrecklich, aber immerhin besser als das englische! Ist ja schon mal was... 

Fazit 
Obwohl es einige Punkte abzug , vor allem auf Grund des Endes, gibt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat ein sehr gutes Buch mit einem sehr schlechten Cover veröffentlicht, das mich von Anfang an ziemlich überrascht hat. Das Ende war leider mehr als nur enttäuschend und hat mein Interesse an den nächsten beiden Teilen der Reihe leider gar nicht geweckt. Empfehlen würde ich das Buch trotzdem :D 



Mittwoch, 27. April 2016

Rezension - Fangirl

Autor: Rainbow Rowell
Titel: Fangirl
Erschienen:
Kaufen: Amazon
goodreads
Inhalt: Cath is a Simon Snow fan.
Okay, the whole world is a Simon Snow fan...
But for Cath, being a fan is her life—and she’s really good at it. She and her twin sister, Wren, ensconced themselves in the Simon Snow series when they were just kids; it’s what got them through their mother leaving.
Reading. Rereading. Hanging out in Simon Snow forums, writing Simon Snow fan fiction, dressing up like the characters for every movie premiere.
Cath’s sister has mostly grown away from fandom, but Cath can’t let go. She doesn’t want to.
Now that they’re going to college, Wren has told Cath she doesn’t want to be roommates. Cath is on her own, completely outside of her comfort zone. She’s got a surly roommate with a charming, always-around boyfriend, a fiction-writing professor who thinks fan fiction is the end of the civilized world, a handsome classmate who only wants to talk about words... And she can’t stop worrying about her dad, who’s loving and fragile and has never really been alone.
For Cath, the question is: Can she do this?
Can she make it without Wren holding her hand? Is she ready to start living her own life? Writing her own stories?
And does she even want to move on if it means leaving Simon Snow behind?



Meinung
Ich habe das Buch gleich nach Veröffentlichung zum ersten Mal gelesen und fand, dass sich Rowell eine wahrhaft süße Geschichte ausgedacht hat. Jedes Fangirl kann Caths Obsession mit "Simon Snow" wohl wirklich gut nachvollziehen, vor allem Harry Potter Fans werden einige Gemeinsamkeiten der Geschichte entdecken (nicht mit Fangirl, sondern Simon Snow).
Liest man einige andere Rezensionen durch wird schnell klar, dass einige Leser genau diese Gemeinsamkeiten gestört haben, ich fand es wirklich sehr passend, Harry Potter ist wie eine Art Bibel für mich und die Autorin hat genau diese Liebe zur Geschichte sehr gut dargestellt.

Inhalt
Auch wenn ich das Buch wirklich mochte muss ich gestehen, dass ich mehr erwartet hätte, versteht mich nicht falsch es war wirklich gut, aber auf andere Weise als gedacht.
Cath ist anfangs sehr abhängig von ihrer Zwillingsschwester Wren, diese Abhängigkeit hat mich anfangs wirklich gestört, Cath hat auf sich herumtrampeln lassen ohne jemals etwas dagegen zu sagen. Auch im Laufe der Geschichte ändert sich das leider nicht wirklich, Cath wird zwar erwachsener und unabhängiger ist sich in ihrer selbst aber leider nie sicher und vertraut ihren Instinkten nicht.
Auch von anderen Charakteren lässt sich die Protagonistin viel zu viel gefallen und wehrt sich einfach nicht, das hat mich mehr als einmal fast zur Weißglut gebracht.


Schreibstil
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, das Buch lässt sich schnell lesen und ist leicht zu verstehen. Was wünscht man sich mehr? Der Schreibstil ändert sich ein wenig je nachdem, ob man gerade ein Kapitel aus Simon Snow liest oder aus dem Leben der Protagonistin.
Für diejenigen unter euch die sich mit Simon Snow nicht anfreunden können: Ihr könnt die fanfiction vollkommen ignorieren und versteht trotzdem den Inhalt der Geschichte ;)


Charaktere
Was mich sehr an Cath gestört hat ist die Tatsache, dass sie nicht über ihren eigenen Schatten springen kann. Ich kann es zwar nachvollziehen, dass man vielen Situationen aus dem Weg gehen will, vor allem in neuen Umgebungen wenn man niemanden kennt und Angst davor hat sich nicht zurecht zu finden. Wirklich, ich kann das absolut nachvollziehen.
Aber wenn man sich für sehr lange Zeit in seinem Zimmer einsperrt und sich nur von Proteinriegeln ernährt um nicht in die Kantine zu gehen nimmt das ganze unschöne Ausmaße an. Außerdem, wie schon erwähnt, lässt sie sich zu viele Dinge gefallen und traut sich nicht zu wehren, denn manche Charaktere behandeln sie sehr unfair. Lediglich wenn es um Simon Snow geht beweist sie Rückrat und verteidigt sich gegenüber einer ihrer Professorinnen, aber bei Dingen die sie persönlich betreffen wird sie zur kleinen Maus und versteckt sich in einer Ecke.
Levi  ist ein sehr liebenswerter Charakter auch wenn er manchmal sehr übertrieben und unrealistisch wirkt. Kein Mensch ist so verständnisvoll wie Levi. Die Beiden haben aber eine wirklich sehr gute Dynamik miteinander, mit wirklich witzigen Dialogen.
Mein persönlicher Favorit ist Reagan, die Mitbewohnerin von Cath, ich konnte sie von Anfang an leiden und fand, dass sie ein wirklich sehr realistischer Charakter ist. Ich identifiziere mich meistens mit den sarkastischen Nebencharaktere.


Cover
Das Cover finde ich mehr als entzückend. Es passt sehr gut zur Geschichte, das Türkis im Hintergrund ist viel strahlender als auf dem Bild, in der Buchhandlung kann man es wirklich nicht übersehen.
Auch der Titel ist (offensichtlich) sehr passend für die Geschichte und gut gewählt.


Fazit
Fangirl ist eine wirklich sehr niedliche und gut geschriebene Geschichte, die ich wirklich jedem weiterempfehlen kann. Für mich war sie zwar nicht perfekt, einige Dinge haben mich sogar wirklich sehr gestört, aber alles in allem war das Buch wirklich gut.


Montag, 25. April 2016

Montagsfrage #4

 
Auch diese Woche gibt es wieder eine Montagsfrage bei Buchfresserchen, wenn ihr mitmachen wollt schaut am besten gleich bei ihr vorbei! 
 
Montagsfrage: Magst du Bildbände gerne und wenn ja, welche Art?
 
 
Bildbände selbst finde ich ehrlich gesagt langweilig, sie sind für mich genauso interessant wie Urlaubsfotos von Reisen anschauen, bei denen ich nicht dabei war! Die ersten 5 Minuten ist es meistens noch interessant, aber alles was länger dauert verstärkt mein Bedürfnis eine Flasche Wein zu trinken.
 
Das Lesen von Comics und Graphic Novels macht mit jedoch unglaublich Spaß! Wie bei der letzten Montagsfrage schon erwähnt schauen bei mir alle Handlungsorte gleich aus, egal von welchem Buch, deswegen finde ich es immer interessant zu sehen wie die Geschichte illustriert wurde und wie die Handlungsorte eigentlich aussehen sollen. Das gleiche gilt auch für Menschen, die haben bei mit meistens kein Gesicht.
 
Außerdem sind Graphic Novels eine schöne Abwechslung zu "normalen" Romanen, und meistens kann man dem Buch dann doch etwas abgewinnen wenn z.B. die Geschichte selbst schlecht aber die Illustrationen gut sind.
Leider lese ich nicht so viele Graphic Novels wie ich gerne möchte, da in der Buchhandlung immer die gleichen angeboten werden und Online bestellen immer ein gewisses Risiko ist!
 
 
 
 



Samstag, 23. April 2016

Rezension - The Forsaken

Autor: Lisa M. Stasse
Titel: The Forsaken
Erschienen: 2012
Kaufen: Amazon
Inhalt: As an obedient orphan of the U.N.A. (the super-country that was once Mexico, the U.S., and Canada), Alenna learned at an early age to blend in and be quiet—having your parents taken by the police will do that to a girl. But Alenna can’t help but stand out when she fails a test that all sixteen-year-olds have to take: The test says she has a high capacity for brutal violence, and so she is sent to The Wheel, an island where all would-be criminals end up.

The life expectancy of prisoners on The Wheel is just two years, but with dirty, violent, and chaotic conditions, the time seems a lot longer as Alenna is forced to deal with civil wars for land ownership and machines that snatch kids out of their makeshift homes. Desperate, she and the other prisoners concoct a potentially fatal plan to flee the island. Survival may seem impossible, but Alenna is determined to achieve it anyway.
  
Meinung
Ich habe noch nie von dem Buch gehört, was mich wundert, da es fast nur gute Rezensionen online hat! Ich habe es für ein paar (wenige) Euro auf Medimops gesehen und musste es bestellen, das Cover hat mir einfach zu sehr gefallen und auch der Inhalt klang sehr vielversprechend.

Inhalt
Die Geschichte war wirklich von Anfang bis Ende Action pur, so viel Spannung ist mir selten in Büchern begegnet! Die Protagonistin muss von Anfang an um ihr Leben kämpfen, ohne wirklich zu wissen wer Feind und Freund ist.
Als Leser erfährt man anfangs leider ziemlich wenig über das Leben auf der Insel, was vor allem daher kommt, dass auch die Protagonistin alles erst im Laufe der Geschichte lernt. Den Lesefluss hat das zwar nicht gestört, dennoch wäre es mir lieber gewesen mehr Informationen zu bekommen.
Die obligatorische Liebesgeschichte war meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar, die Protagonistin fühlt sich zum männlichen Charakter hingezogen ohne ihn überhaupt gesehen zu haben! Auch wenn es am Ende eine Art Erklärung für deren Liebe gibt, war das finde ich nicht ausreichend und die Beziehung der beiden wirkte nicht natürlich.
Während des Lesens hat mich das Buch sehr stark an andere Geschichten des Genres erinnert, vor allem an The Maze Runner, Hunger Games und Divergent haben eine große Ähnlichkeit zu The Forsaken. Trotzdem bringt das Buch einige neue Ideen mit sich, die mich sehr überzeugt und so die Geschichte doch zu etwas Neuen gemacht haben.

Schreibstil
Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, die Autorin weiß wie sie Szenen sehr gut mit Hilfe von Sprache inszeniert und kann somit sehr viel Spannung aufbauen.
Gestört hat mich jedoch, dass die Charaktere teilweise eine sehr kindliche Art haben miteinander zu reden. Obwohl die Geschichte selbst sehr "erwachsen" geschrieben ist, hat die Autorin einen anderen Schreibstil bei Dialogen. Ich persönlich fand die Dialoge zwar nicht gut, aber die unterschiedlichen Schreibstile verleihen der Geschichte auch etwas Besonderes.

Personen
Alenna, die Protagonistin hat zwar keine besonderen Merkmale die sie von anderen Protagonistinnen von Geschichten gleicher Art unterscheidet, ich konnte sie aber leiden und (fast) all ihre Handlungen und Entscheidungen nachvollziehen.
Gayda, die sich ziemlich bald zur BFF der Protagonistin entwickelt war mir von Anfang an extrem unsympathisch, ich hätte nichts dagegen gehabt wenn sie stirbt ;)
Liam war mir ehrlich gesagt ziemlich egal, er wirkt für mich übertrieben sympathisch, das wirkt übertrieben und alles andere als realistisch.
David war für mich der spannendste Charakter, leider kommt eh ziemlich spärlich in der Geschichte vor, die Autorin hätte seine Vorgeschichte und auch seine Erlebnisse auf der Insel mehr in das Buch einbauen sollen finde ich.

Cover
Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut, vor allem das Cover der Hardcover Version ist echt schön und passt auch ziemlich gut zur Geschichte! Im Buchladen lockt es sicher einige Blicke an sich.

Fazit
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn einige Punkte abgezogen werden. Die Geschichte war sehr spannend, von Anfang bis Ende mit Action vollgepackt und beinhaltet wirklich alles was man sich von einem apokalyptischen Jugendroman wünscht.

Mittwoch, 20. April 2016

[TAG] Totally Should've Book Tag!

Wiedermal ein Tag! Ich finde es gibt kaum bessere Möglichkeiten einen Blogger oder Leser besser kennenzulernen als durch Tags! 
Ich habe mir den Tag bei der lieben Julia von Lizoyfanes abgeschaut, die den Tag schon vor längerer Zeit gemacht hat :D  
 
1. Hätte auf jeden Fall eine Fortsetzung haben sollen 
 

Auch wenn das Buch ein wirklich sehr tolles Ende hatte und ich die Geschichte sowohl als Kind, Jugendliche und auch jetzt als "Erwachsene" ;) liebe wäre doch eine Fortsetzung zu "die unendliche Geschichte" von Michael Ende wahnsinnig genial! Eines der wenigen deutschen Bücher, dass mir immer schon gefallen hat und auch immer gefallen wird! 

2. Hätte auf jeden Fall eine Spin-Off-Serie haben sollen 
 

 
Ich glaube, dass eine Spin-Off-Serie von The Hunger games wirklich interessant wäre! Was ist mit den anderen Ländern passiert? Oder vielleicht soagr eine Vorgeschichte zu den vorhergehenden Spielen?
In fast allen apokalyptischen Büchern, die von amerikanischen Autoren geschrieben wurden spielen nur in Amerika, da wäre es bei einigen vielen interessant zu wissen was mit dem Rest der Welt passiert ist, aber vor allem be Hunger Games würde mich das wahnsinnig interessieren.

 
3. Ein Autor, der auf jeden Fall mehr Bücher schreiben sollte 

 
Eigentlich hatte die Autorin vor mehr Teile der Reihe zu schreiben, anscheinend gingen ihr aber die Ideen aus? Ich hab mal einen Blog Post von ihr gelesen in dem sie gemeint hat, dass derzeit kein weiteres Buch geplant ist! Aber anscheinend blüht die Hoffnung ihrer Fans gerade erneut auf, dass nun doch eins kommen soll! Man kann wohl nur abwarten und Tee trinken! Ich würde mir aber auf jeden Fall wünschen, dass die Autorin zumindest einen Abschlussteil für die Reihe schreibt.


4. Ein Charakter, der mit jemand anderes hätte zusammen kommen sollen 
 

 
Die Frage habe ich auf jeden Fall schon mal beantwortet - Im "Unpopular Opinions Tag"  Meine Antwort hat sich seit dem nicht geändert! Ich finde immer noch, dass Evie, die Protagonistin der Archana Chronicles, mit Death zusammenkommen sollte, auch wenn die Autorin eine andere Meinung hat. Zumindest sieht es nach dem 3. Band danach aus, ich bin gespannt, ob sich die Autorin nicht vielleicht doch mehr an ihren Fans orientieren wird. 
 
5. Hätte auf jeden Fall anders enden sollen 

 

Die Frage gab es glaub ich bei einem anderen Tag schon einmal! Aber für bleibt die Antwort wohl immer die gleiche! Ich will hier niemanden spoilern ich sage nur so viel: Nachdem ich (ziemlich knapp am Anfang des Buches) erfahren habe wie es endet habe ich wutentbrannt um 2 Uhr nachts eine meiner besten Freundinnen angerufen um mich darüber aufzuregen, danach habe ich das Buch für etwa eine Woche auf die Seite gelegt, weil ich einfach so wütend war!!!! Ich bin immer noch wütend über das Ende! So etwas tut man einfach nicht! 


6. Hätte auf jeden Fall verfilmt werden müssen
 

Wer meinem Blog schon länger folgt und meinen Post zu meinen Lieblingsserien gelesen hat weiß, dass die Strange Angels Serie eine meiner absoluten Lieblinge ist! Gut gemachte Filme der Reihe wären bestimmt mehr als grandios! Vor allem würde mich die Besetzung sehr interessieren! 

 
7. Hätte auf jeden Fall eine TV Serie werden müssen


 
Demon Road von Derek Landy gehört zu meinen Lieblingsbüchern, Filme der Buch-Reihe wären zwar bestimmt auch genial aber nur eine Serie könnte den Charm der Charaktere und deren Chemie so gut darstellen, dass es sich auch wirklich lohnt! Im ernst lest euch meine Rezension durch (*klick*) dann wisst ihr wieso ich diese Reihe (zumindest derzeit den ersten Teil) abgöttisch liebe und ich bin mir ziemlich sicher, dass die nächsten Teile nicht enttäuschen werden! 
8. Hätte auf jeden Fall nur 
eine Erzählweise haben sollen
 
Shadows (Ashes Trilogy, #2)

Das erste Buch, das mir hierzu einfällt ist "Shadows" der zweite Teil der Ashes Trilogie von Ilsa J. Bricks! Der erste Teil der Reihe war richtig gut! Verdammt gut sogar und wurde nur aus einer Perspektive geschrieben! Ich habe mir dann sofort den zweiten Teil geholt aber nach ein paar Kapiteln enttäuscht wieder aufgehört, da es auf einmal aus mehreren Perspektiven geschrieben wurde!

So etwas stört mich immer aber normalerweise denke ich mir immer: Augen zu und durch! Aber bei dem Buch ging es leider nicht!

Mich stört es aber immer, wenn von einem Band zum nächsten der Blickwinkel gewechselt wird. Für manche Bücher macht es sind, aber bei den meisten stört es mich einfach nur tierisch. 
 
9. Sollte auf jeden Fall eine Coveränderung haben 


Jeder weiß, dass ich Jennifer L. Armentrout vergöttere, ich schwärme tagtäglich von der Autorin und ihrem Schreibstil, aber bei jedem ihrer Cover, egal wie gut das Buch ist, schäme ich mich ein bisschen!  Ihre Geschichten sind immer voll von Action, Spannung, Freundschaft, Liebe und noch viel mehr was ein Buch wirklich gut macht! Aber betrachtet man nur ihre Cover denkt man sich "Määääh Schnulze..." Es ist nicht so als ob die Autorin nicht schon mehr als genug Ruhm hätte (und das zurecht) aber sie könnte bestimmt eine viel breitere Masse ansprechen wenn die Cover ihrer Bücher besser werden!
 
 
10. Hätte auf jeden Fall das Original-Cover behalten sollen




So ziemlich jedes Buch das verfilmt wurde und ein passendes Cover zum Film bekommen hat! Verlage sollten echt damit aufhören, die passenden Cover sehen nie schön aus und sind auch nicht besonders ansprechend! Aber jetzt mal ganz ehrlich wie bescheuert ist denn das Cover für die deutsche Ausgabe von "Warm bodies"? Wem ist denn der Mist eingefallen? 


11. Hätte nach dem ersten Buch aufhören sollen


50 Shades ist wohl der Klassiker in dem Fall! Nicht einmal der erste Teil der Reihe sollte existieren geschweige denn 3!! 

So meine Lieben, das wars für heute!! Wie immer tagge ich keine bestimmte Person, wer den Tag machen will ist herzlichst dazu eingeladen! Hinterlasst mir einfach den Link in den Kommentaren und ich schau bei euch vorbei! 

 

Montag, 18. April 2016

Montagsfrage #3

 
 
Auch diese Woche gibt es wieder eine Montagsfrage bei Buchfresserchen, wenn ihr mitmachen wollt schaut am besten gleich bei ihr vorbei! 


 Wenn du liest, stellst du dir dann bewusst alles vor oder passiert das eher automatisch? Oder liest du einfach ohne Kopfkino?
 
 
Ein Bild ergibt sich eigentlich immer automatisch im Kopf, das ist nur dann nicht der Fall wenn ich nicht wirklich in die Geschichte hineinkomm. Dann lese ich sozusagen bewusst und habe absolut nichts im Kopf dazu, das passiert aber meistens nur für ein paar Absätze, danach spielt wieder alles im Kopfkino.
 
 
Was mir jedoch aufgefallen ist, dass der Handlungsort immer der gleiche ist. Es haben z.B. alle Bücher die in Unis spielen den gleichen Campus, Aufbau, Klassensäle etc. Auch alle Wohnungen und Häuser die beschrieben werden schauen genau gleich aus. Vielleicht ist das bei euch auch so? Ich ignoriere jedenfalls meistens die Beschreibungen der Orte, für mich sehen sie alle gleich aus.
 
Außerdem haben Menschen bei mir nie Gesichter, Tiere etc. stelle ich mir so vor wie sie beschrieben werden, aber egal ob Protagonistin oder Nebencharakter, keiner hat ein Gesicht. Ich bewundere Menschen die Bücher lesen und z.B. einen Schauspieler im Kopf haben, der für sie das perfekte Aussehen für diesen Charakter hat! Ich könnte das nie, bei mir haben sie zwar Haare und einen Körper, aber für ein Gesicht reicht es dann trotzdem meistens nicht aus ;)
 


Samstag, 16. April 2016

Rezension - Frostkuss

Autor: Jennifer Estep 
Titel: Frostkuss
OT: Touch of frost 
Erschienen: 11. Mai 2015
Kaufen: Amazon
goodreads 
Inhalt: Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen. Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die »Gypsy-Gabe«. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.
Meinung
Ich habe das Buch immer wieder online gesehen und auch öfters richtig gute Dinge darüber gehört, jedoch hat mich die Geschichte nie sonderlich viel interessiert! Nachdem nun aber erneut alle von dem Buch geschwärmt haben habe ich mich kurzer Hand dazu entschlossen es auch endlich zu lesen, und ich muss sagen, dass ich leider mehr als enttäuscht bin. Die vielen positiven Rezensionen kann ich persönlich leider nicht nachvollziehen, sie verwundern mich ehrlich sogar! Es war zwar auf keinen Fall eines der schlechtesten Bücher, aber gut ist nun mal leider etwas anderes. 

Inhalt 
Der Inhalt klingt auf den ersten Moment mehr als spannend: Amazonen, Spartaner, Walküren, genauso wie viele andere Kraturen und Wesen auch, die wir alle aus Sagen und Mythen kennen sind real und setzen ihr Leben aufs Spiel um Loki und seiner Gefolgschaft zu bekämpfen. Statt den altbekannten Vampiren und Werwölfen dreht sich hier alles um mystische Sagen, klingt nach der perfekten Unterhaltung. 

Leider geht die Autorin viel zu wenig auf die einzelnen Kämpfer bzw. Wesen ein und erklärt kaum etwas. 

Die Protagonistin selbst ist ein "Gypsy" und kann durch das Berühren von Gegenständen oder Personen Gefühle in Erfahrung bringen, ihre Großmutter kann in die Zukunft sehen, ihre Mutter weiß wann sie angelogen wird. All das sind magische Kräfte von denen die Protagonistin weiß, Kräfte die sie kennt und dennoch glaubt sie, dass die Akademie, welche sie besucht ein reiner Scherz ist und es keine Walküren Amazonen etc. gibt. Wieso genau sie das glaubt weiß ich leider auch nicht, vor allem da sie von wandelnden Beispielen dieser Wesen umgeben ist. 
Diese Ignoranz (oder Dummheit?) der Protagonistin führt dazu, dass sie im Unterricht nicht aufpasst und daher nichts über diese Welt, in welcher die Geschichte spielt, weiß das wiederum führt dazu, dass man auch als Leser nicht wirklich Ahnung davon hat was gerade passiert. 
Die Autorin ist weder auf die erwähnten Mythen, Sagen oder Geschichten eingegangen, sondern hat den Leser einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Ein großes No Go, vor allem wenn es den Anschein hat als wären ALLE Mythen wahr, Estep kann von ihren Lesern nicht erwarten jede einzelne Sage etc zu kennen. Die Autorin hätte dem Leser mehr Informationen vermitteln sollen, da sie das leider nicht tut bleibt die gesamte Geschichte oberflächlich und flach! Hätte sie sich,anstatt verschiedene Mythen einzubauen, auf einen oder zwei konzentriert hätte sie viel mehr ins Detail gehen können, ich glaube, dass das Buch in diesem Fall um einiges interessanter hätte sein können. 
Kurz gesagt: Es fehlen die Infos um die Geschichte auch nur ansatzweise spannend zu finden! 

Das weitere Problem ist, dass alles viel zu schnell passiert, ohne dass wirklich etwas passiert! Die gesamte Handlung des Buches könnte auf 100 Seiten reduziert werden und als Leser hätte man trotzdem alles Notwendige in Erfahrung gebracht. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher wie lange der Zeitraum ist, in welchem die Geschichte spielt, aber mehr als eine Woche kann es eigentlich nicht sein!
Es passiert einfach zu wenig, die Protagonistin ist immer zur richitigen Zeit an der richtigen Stelle, weiß sofort an wen sie sich wenden kann und löst alle "Probleme" ohne Schwierigkeiten! Ich kann euch gar nicht sagen wie langweilig es war! Nie musste man darüber nachdenken was passieren wird, da (wenn nicht nichts passiert) alles so leicht zu durchschauen war. Es gibt keine plot twists oder unerwartete Handlungsstränge, alles verlauft einwandfrei von A nach B. 

Schreibstil 
Das ist glaube ich das erste Buch bei welchem ich nichts über den Schreibstil sagen kann. Er war nicht besonders gut, mehr gibt es leider nicht, es gab keine herausragenden Sätze, Wörter oder Dialoge. Der Schreibstil war so durchschnittlich wie er nur sein kann. 

Die Protagonistin
Normalweise versuche ich in meinen Rezensionen immer ein wenig über andere Charaktere, abgesehen von der Protagonistin, zu schreiben. Leider gibt es in dem Buch niemanden über den ich auch nur einen Satz schreiben könnte, alle Charaktere sind flache 0815 Personen, die keine wirkliche Persönlichkeit besitzen. Deswegen schreibe ich nur über die Protagonistin selbst, und lasse dabei meine gesamte Wut auf sie raus ;) 

Gwen ist unglaublich nervig. Auf der Uni lernen wir immer weider Autor ist nicht gleich der Erzähler der Geschichte und das hoffe ich in diesem Fall. Die Protagonistin ist davon überzeugt, dass sie der absolut größte Nerd auf Erden ist, weil sie Comic Bücher liest! SCHOCKER! Habt ihr jemals schon von so etwas gehört? Mädchen und Comics? Niemals! 
Gwen denkt, dass das der Grund dafür ist, dass sie keiner leiden kann. Ich glaube es liegt eher daran, dass sie einfach eine unausstehliche Person ist! Wäre ich mit jemandem wie ihr zur Schule gegangen hätte ich sie genauso wenig leiden können wie die anderen Charaktere dieses Buches. 
Und obwohl Gwen keine Freunde an der Schule hat, niemanden wirklich kennt und selbst immer als "Nerd" oder "Gypsy Girl" abgestempelt wird und sowieso die Ärmste ist, ist sie gleichzeitig auch die Erste die andere verurteilt.
In keinem einzigen Buch, das ist bis jetzt gelesen habe (und das sind nicht wenige) ist mir noch nie eine Protagonistin begegnet, die so offenherzig und oft "slut shamed" wie in diesem Buch! Mädchen die Sex haben sind das Böse und werden sofort (gedanklich) beschimpft, wie können sie es auch wagen ihre Sexualität auszuleben? Wenn es nach unserer Protagonistin geht sollte wohl jedes Mädchen einen Keuschheitsgürtel trage!! Wisst ihr was Gwens Einstellung dazu perfekt ergänzt? Jungs dürfen tun was (und wen) sie wollen, für sie erscheint es als selbstverständlich, dass Typen gerne Sex haben und dies dann auch  tun, Mädchen dürfe das natürlich nicht!
Wie schon gesagt Autor ist nicht gleich Erzähler, aber es ist wirklich schade, dass Protagonistinnen in Büchern den Wert eines Mädchens immer daran messen wie kurz ihr Rock ist, wie tief ihr Ausschnitt ist, oder mit wie viel Personen sie Sex hat. 

Cover 
Weder das deutsche noch das englische Cover können mich von sich überzeugen, es hat nicht den Anschein, als ob sich die Graphic Abteilung Mühe gemacht hätte ein gutes Cover zu designen. Aber ein schlechtes Cover passt zu einem schlechten Buch also ja... 
Im Vergleich zum deutschen Cover könnt ihr euch hier rechts das englische ansehen, was meiner Meinung nach sogar noch schlimmer ist. Ich bin ja irgendwie auch selbst schuld, ich hätte mir denken können, dass ein Buch mit so einem Cover nicht gut sein kann! 

Fazit 
Ich glaube mein Fazit ist ziemlich offensichtlich, ich hab keine Ahnung wie dieses Buch 3.96 Sterne auf goodreads hat, knappe 4 Sterne für so einen Schrott?? Wie konnte das passieren? 
Ich würde das Buch auf keinen Fall weiterempfehlen, außer vielleicht Leuten die (wie ich) manchmal wirklich schlechte Bücher lesen wollen nur um sich darüber lustig zu machen! 



Montag, 11. April 2016

Montagsfrage #2



Auch heute mache ich wieder bei der Montagsfrage mit, mehr Infos dazu könnt ihr euch bei Buchfresserchen holen.
Die heutige Frage lautet:

Wenn du ein/e Buch(-reihe) restlos vergessen könntest, um es/sie nochmal neu zu lesen, welche/s wäre das?
 
 
Für mich ist die Frage wirklich leicht zu beantworten, ich habe mir nämlich schon öfters gedacht, dass ich die Harry Potter Reihe gerne wieder zum ersten Mal lesen möchte! Mich hat kein anderes Buch/keine andere Reihe so sehr beeinflusst wie diese Meisterwerke!! Da ich die Reihe gefühlte 100 Mal von Anfang bis Ende gelesen habe, gibt es keine Überraschungen mehr, nur Dinge die ich neuentdeckte!! Ich würde wirklich gerne ohne jegliche Ahnung die Reihe nochmal lesen um mich neu zu verlieben.
 
Ich glaube jeder von uns wurde auf die ein oder andere Art von Harry Potter beeinflusst, es ist eine ganze Generation Menschen, die mit den gleichen Büchern aufgewachsen sind, so ein Phänomen gibt es sehr selten!
 
Ich glaub ich kann meine Liebe zu Harry Potter gar nicht in Worte fassen :D Klingt kitschig ist aber so!
 
 
 
Das wars auch schon wieder für heute, wenn ihr euch auch für die Montagsfrage interessiert schaut bei Buchfresserchen vorbei und hinterlasst mir den Link in den Kommentaren!
 


Sonntag, 10. April 2016

Rezension - Yalkyrie Rising

Autor: Ingrid Paulson
Titel: Valkyrie Rising
Erschienen: 9. Oktober 2012
Kaufen: Amazon 
Inhalt: Nothing ever happens in Norway. But at least Ellie knows what to expect when she visits her grandmother: a tranquil fishing village and long, slow summer days. And maybe she’ll finally get out from under the shadow of her way-too-perfect big brother, Graham, while she’s there. 
What Ellie doesn’t anticipate is Graham’s infuriating best friend, Tuck, tagging along for the trip. Nor did she imagine boys going missing amid rumors of impossible kidnappings. Least of all does she expect something powerful and ancient to awaken in her and that strange whispers would urge Ellie to claim her place among mythological warriors. Instead of peace and quiet, there’s suddenly a lot for a girl from L.A. to handle on a summer sojourn in Norway! And when Graham vanishes, it’s up to Ellie—and the ever-sarcastic, if undeniably alluring Tuck—to uncover the truth about all the disappearances and thwart the nefarious plan behind them.
 
Meinung 
Valkyrie Rising ist eines der Bücher, das immer wieder in meinem Warenkorb gelandet ist aber im Endeffekt nie gekauft wurde, es klang zwar immer spannend, aber nie spannend genug ;)
Soweit ich weiß wurde das Buch nicht ins Deutsche übersetzt, ihr solltet der Geschichte aber trotzdem eine Chance geben.

Inhalt 
Ich muss sagen, dass die Inhaltsangabe auf dem Cover und online leider viel zu viel Infos zum Buch hergibt, liest man sie durch weiß man so ziemlich alles was in der Geschichte passiert bzw. es ist ziemlich offensichtlich was geschehen wird. Das wird durch die ersten 100 Seiten verstärkt, im Endeffekt hatte das Buch für mich keinerlei Überraschungen, was ich wirklich schade. 
Ebenfalls gestört hat mich das ewige Katz und Maus spiel, das sich durch mehr als die Hälfte des Buches zieht, ich finde die Autorin hätte sich etwas anderes einfallen lassen sollen um die Geschichte auf dem Laufenden zu halten, mit der Zeit wurde es einfach langweilig. 
Abgesehen von diesen zwei Aspekten war das Buch inhaltlich wirklich sehr interessant, ich habe schon fast vergessen wie sehr ich nordische Mythologie leiden kann, wer sich noch nie damit befasst hat wird hier aber leider wenig Infos erhalten, die Autorin geht kaum auf die Mythologie selbst ein, sondern beschreibt nur die für die Geschichte wichtigen Personen.  Wer also die Charaktere nicht erkennt bekommt leider nur wenig Einblick in die Götter und ihre Geschichten. 

Leider war mir vor dem Lesen nicht ganz bewusst, dass es sich um einen Stand alone Roman handelt, ich dachte, dass es zumindest eine Trilogie wird. Ich hätte das Buch zwar trotzdem gelesen, aber irgendwie bin ich auch ein wenig enttäuscht. Wenigstens gab es kein offenes Ende, die Autorin hat den Roman auf eine wirklich gute Art beendet, keine Fragen blieben unbeantwortet. 

Schreibstil 
Das Buch war richtig gut geschrieben und ich konte gar nicht genug von Schreibs6il bekommen. Besonders haben mir die Dialoge zwischen den CHarakteren, hauptsächlich zwischen Tuck und Ellie, gefallen. Die Autorin hat die perfekte Mischung zwischen Sarkasmus und charmantem Humor gefunden! Hut ab, das gelingt nicht jedem. 
 
Charaktere
Ellie, die Protagonistin, konnte ich eigentlich von Anfang an ziemlich gut leiden. Sie ließ sich zwar anfangs sehr viel von ihrem beschützerischen Bruder gefallen, das hat sich dann aber zum Glück im Laufe des Buches geändert und Ellie wurde immer unabhängiger. Diese Unabhängigkeit hat mir am meisten an ihr gefallen, sie hat sich um Verlauf zu einer wirklich starken Frau entwickelt, die kämpft wofür sie steht. 
Graham, Ellies Bruder, konnte ich ehrlich gesagt nicht ausstehen, was wohl daran gelegen ist, das er sehr herrisch ist und unnahbar wirkt. No go! 
Tuck hingegen war vom erste Kennenlernen bis zum Ende der Geschichte mehr als sympathisch. Die Art wie er mit Ellie umgegangen ist war für mich ein sehr süßer Aspekt der Geschichte und wurde von der Autorin sehr realistisch in die Geschichte eingebaut. 

Cover
Das Cover wird wohl keine Auszeichnungen gewinnen passt aber sehr gut zur Geschichte und spiegelt das was der Leser zu erwarten hat sehr gut wider. 

Fazit 
Einige Punkte Abzug gibt es zwar aber alles in allem war es ein sehr angenehmes Buch, das mich meine Liebe zur nordischen Mythologie neu entdecken hat lassen. Ich würde die Geschichte auf jeden Fall weiterempfehlen, auch wenn man teilweise ganz schön Durchhaltevermögen braucht um nicht aufzugeben. 

 

Dienstag, 5. April 2016

[TAG] - Serien

Ich habe den  TAG schon bei einigen Blogs gesehen, denen ich folge und hab beschlossen ihn auch zu machen, da ich in der letzten Woche angefangen habe Prison Break endlich mal anzuschauen gehen mir langsam die Rezensionen aus ;) Daher heute ein TAG.  


Ich tagge mal wieder niemanden, aber wie immer gilt: Wenn ihr den Tag auch machen wollt schreibt mir den Link in die Kommentare und ich schau bei euch vorbei!

1.Was ist deine Lieblingsserie?
Ich hab nicht wirklich eine Lieblingsserie, je nachdem auf was ich Lust hab schau ich an!
Aber zu meinen Favoriten gehören auf jeden Fall Supernatural, Game of Thrones, Pretty Little liars und How to get away with muder.


2.Welche Serie hast du als Kind am liebsten gesehen?

Arielle, die Gummibärenbande, Bugs Bunny,... die Liste ist lang! Ich glaube wir haben alle die gleichen Cartoons angesehen!
Fun Fact: Ich war von englischen Cartoons unglaublich fasziniert! Meine Oma konnte amerikanische Sender empfangen und ich habe Cartoon Network geliebt, obwohl ich kein Wort verstanden habe!

3. Mit welcher Serienfigur kannst du dich identifizieren?

Mit keiner? Oder vielleicht sogar mit allen? Ich kann es wirklich nicht sagen, mit wem ich mich identifizieren kann hängt immer von meiner Stimmung ab und welche Serie ich gerade anschaue


4. Welche Serien hast du komplett durchgeschaut?

Weeds habe ich innerhalb von ca. 1 Woche durchgeschaut!  Sex and the City habe ich auch vergöttert und damals jede Folge angesehen.
Ich glaube Charmed und Gilmore Girls habe ich auch komplett angeschaut aber ich kann mich nicht mehr an alles erinnern.
Ich schaue immer staffelweise Serien an und hab dann nach kurzer Zeit die Nase voll und höre wieder auf.

5.Welche Serie guckst du schon am längsten?

Eine der Serien die mich süchtig nach vielen anderen TV-Shows gemacht hat war Supernatural , damit habe ich aber erst angefangen als schon 5 Staffeln angefangen haben. Mittlerweise schaue ich leider nicht mehr aktiv, bin mir aber sicher, dass ich bald wieder damit anfangen werde! Es ist einfach eine der besten Serien finde ich :D

6.Was ist deine Lieblingsszene?

Eindeutig und ohne Zweifel!
Kennt ihr solche Szenen bei denen euch Tränen in die Augen schießen einfach nur weil sie so unglaublich genial sind?? Diese Szene sorgt bei mir für Tränen und Gänsehaut!


 
Vergessen sollte man außerdem nicht die Szene in Supernatural als der Tod vorgestellt wurde!! Absolut Badass
 
 

7. Aus welcher Serie sollte man einen Kinofilm machen?

Da gibt es eigentlich keine! Serien sind meistens besser als Kinofilme, aber trotzdem nicht besser als Bücher! 
Ich finde man sollte die Harry Potter Reihe als Serie produzieren, könnt ihr euch das Vorstellen?? 7 Staffeln Harry Potter?? Wie geil wäre das denn?

8. In welchen Seriencharakter bis du heimlich verliebt?

Das hängt davon ab welche Serie ich gerade aktiv anschaue! Natürlich habe ich Lieblinge wie Dr. Owen Hunt (Grey's Anatomy) oder Dean (Supernatural) und jetzt da ich gerade auf einem Prison Break Trip bin ist es eindeutig Michael Scofield ;)  

9.Mit welcher Serienfigur würdest du den Kleiderschrank tauschen?

Ich hätte nichts dagegen so ziemlich alles was Karma und Amys aus der Serie Faking it anziehen auch zu besitzen! Wer sichs genauer anschauen will *hier* gibt es einen tumblr blog dazu ;)

10. Welche Serie hat dich am meisten geprägt?
Wieder so eine Frage zu der es keine eindeutige Antwort gibt, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es eine Serie gibt die mich so wirklich geprägt hat!

11. Was ist deiner Meinung nach die schlechteste Serie?

So ziemlich jede Reality TV Show die jemals gemacht wurden! Es ist zwar immer unterhaltsam aber von Qualität kann man absolut nicht reden! Wollt ihr euch mal eine absolut schreckliche Serie anschauen? Dann ist The Valleys von MTV genau das Richtige für euch! Fremdschämen kommt absolut nicht zu kurz.

12. Welche Serie willst du als nächstes sehen?

Da gibt es wirklich viele Orphan Black und Orange is the new black habe ich beide angefangen anzuschauen, aber nie beendet.

So meine Lieben das wars für heute, wie gesagt jeder kann den Tag machen und mir einen Kommentar hinterlassen dann schau ich bei euch vorbei :D