Dienstag, 29. März 2016

Rezension - Beautiful Disaster

Autor: Jamie McGuire
Titel: Beautiful Disaster
OT: Beautiful Disaster
Erschienen: 16.04.2013
Kaufen: Amazon
Inhalt: Als sie Travis begegnet, ist nichts mehr wie zuvor. Abby fühlt sich unwiderstehlich von ihm angezogen, obwohl er alles ist, was sie nicht will: ein stadtbekannter Womanizer, arrogant, unverschämt – aber leider auch unverschämt sexy. Abby lässt sich auf eine Wette mit ihm ein und gerät in einen Strudel aus Zuneigung und Zurückweisung, Hingabe und Leidenschaft, der beide bis an ihre Grenzen treibt …
 
Meinung
Ich habe das Buch vor ein paar Jahren schon einmal gelesen und konnte es absolut nicht ausstehen! Vor einiger Zeit hab ich es dann wieder in meinem Bücherregal entdeckt und hab mir gedacht, dass ich der Geschichte noch eine Chance geben werde. Großer Fehler! Die Geschichte ist um keinen Deut besser geworden und ich kann die vielen positiven Rezensionen absolut nicht nachvollziehen.
 
Inhalt
Der Inhalt an sich ist nichts Neues: junges (unerfahrenes) Mädchen trifft sexüchtigen, unglaublich gutaussehenden jungen Mann und verliebt sich unsterblich, um mehr geht es in dem Buch wirklich nicht! Von Anfang an ist klar wie die Geschichte enden wird und von Anfang an ist auch klar, dass jeder Mensch mit Hausverstand sofort erkennt, dass die Beziehung zwischen Abby und Travis auf verdammt vielen Ebenen einfach nur falsch ist.
 
Warum sind so viele Autorinnen der Meinung, dass sie Geschichte über ungesunde Beziehungen schreiben müssen? Es gibt keinen Aspekt in der Beziehung zwischen Abby und Travis der auch nur halbwegs erstrebenswert ist, die beiden sind fast so schlimm wie Hardin und Tessa in "After"... Alter Schwede!
Autorinnen müssen damit aufhören ihren Lesern Geschichten vorzusetzen in denen es OK ist, dass der Mann sein Zimmer verwüstet nur weil die Frau es wagt wegzugehen. Sie müssen damit aufhören ihren Lesern den Eindruck zu vermitteln, dass "bad boys" nur darauf warten gerettet zu werden und sich sofort für eine Frau ändern würden. Und Autorinnen müssen damit aufhören ihrem Publikum weißmachen zu wollen, dass man Männern immer alles vergeben muss! Wenn euch ein Mann wie Dreck behandelt verlasst ihn, holt euch Hilfe, versucht von ihm loszukommen, egal wie oft er euch sagt, dass er verliebt ist! Er ist nicht verliebt er versucht die Kontrolle über die Beziehung zu übernehmen, hört nicht auf eure Wünsche und ist im Endeffekt nichts als ein A*schloch!!!!
Mädels bitte achtet auf euch! Egal wie sehr solche Beziehungen romantisiert werden - sie sind weder gesund noch gut für euch!
 
Ich finde es wirklich schade, ehrlich gesagt sogar eine Frechheit, dass New Adult Romanen in den letzten Jahren immer voll mit manipulativen Idioten waren und naiven, fast schon dümmlichen, Mädchen, die sich ihnen an den Hals werfen und sich um nichts andere mehr als diese Beziehung kümmern.
  
Schreisbstil
Der Schreibstil an sich ist eigentlich nicht schlecht, aber die Autorin springt von einem Ort zum nächsten, was mich persönlich irritiert! Nehmen wir mal an 2 Charaktere verlassen ihr Zimmer um in die Cafeteria zu gehen, sie sprechen zwei Sätze miteinander und *schwups* schon sitzen sie mit ihrem Essen am Tisch! Wo genau ist hier der Weg? Können sie beamen? Einmal blinzeln und schon ist man von einem Ort zum anderen gelandet?
Das zieht sich durch das ganze Buch, immer wieder finden Ortssprünge statt und die Charaktere landen auf wundersame Weise innerhalb von einer Sekunde an dem Ort zu dem sie wollten. Das ganze wäre ja in Ordnung wenn die Autorin Absätze eingebaut hätte, somit wären die Sprünge klar, aber nachdem man 3 Worte miteinander gewechselt hat ist man nun einmal nicht auf magische Weise an dem Zielort angekommen.
Viele Leser wird das wohl nicht so sehr stören wie mich, aber es ist mir das ganze Buch lang aufgefallen und hat mich sehr irritiert! Ich habe sogar angefangen alle diese Stellen zu markieren, hab dann aber ab der Hälfte des Buches aufgehört weil mir die Post-its ausgegangen sind.
 
 
Charaktere
Abby ist mit Abstand einer der dümmsten Protagonistinnen die mir je in einem Buch begegnet ist! Sie hält sich für ach so cool, witzig, sarkastisch und was weiß denn ich noch alles, ist aber nichts weiter als ein kleines Mädchen, das sich über ihre Beziehung definiert und sonst nichts auf die Reihe bekomm! Ehrlich mal. Abby hat keine andere Eigenschaft als ihre Liebe zu Travis, mehr ist da nicht, niente, nada... Sie ist weder eine starke Frau noch eine interessante Protagonistin,
Travis ist der obligatorische bad Boy der sich in psychologische Behandlung begeben sollte. Er ist extrem gutaussehend, weiß das natürlich auch und will, dass alles seinem Willen entspricht. Er hat extreme Wutanfälle, will seiner Freundin sagen was sie anziehen soll, verbietet anderen Typen mit ihr zu reden geschweige denn sie anzuschauen und wenn etwas nicht nach seiner Nase tanzt lässt er gut und gerne mal seine Fäuste sprechen. Ein Traummann wie er im Buche steht, findet ihr nicht? *kotz*
 
 
Titel und Cover
Das Cover finde ich jetzt nicht so schrecklich, ich glaube ich hasse das Buch selbst einfach zu sehr um eine objektive Meinung zu dem Cover zu haben.
Der Titel ist sehr passend gewählt, das Buch ist ein Desaster!
 
Fazit
Ich glaube ihr wisst schon was jetzt kommt! Das Buch kann nur als schrecklich bezeichnet werden, ich verstehe die vielen positiven Meinungen nicht und will sie ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen können.
Beautiful Desaster ist ein absoluter Reinfall, ich verstehe nicht wie dieses Buch jemals verlegt werden konnte. Leider können viele Leser seit 50 Shades nicht mehr den Unterschied zwischen Richtung und Falsch erkennen. Man kann nur hoffen, dass dies bald wieder aufhört und missbräuchliche Beziehungen nicht mehr romantisiert werden.
 
 

 
 

Freitag, 25. März 2016

[Seriencheck] - Shadowhunters


Heute gibt es mal einen etwas anderen Post, ich habe die letzten paar Tage damit verbracht jede Folge der neuen Reihe auf Netflix anzuschauen und muss jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.
Ich wusste nicht ganz was ich davon halten soll, dass die Buchreihe nun auch als Serie rauskommt, für mich war schon der Film ein totaler Flop! 
Deswegen war ich sehr skeptisch gegenüber der Serie, ich wollte mir aber dennoch eine eigene Meinung bilden, vielleicht schaffen es die Machenr eine gute Serie aus einer genialen Buchreihe zu schaffen?
Falls ihr noch nichts von der Serie gehört habt könnt ihr euch hier den Trailer anschauen!




  
Besetzung
Die Schauspieler sind meiner Meinung nach wirklich gut gewählt, sie entsprechen den Charakteren des Buches, dass alle verdammt gut ausschauen ist auch kein Nachteil. Das war's dann auch leider schon wieder an den positiven Aspekten, was die Besetzung betrifft, denn die schauspielerische Leistung lässt zu wünschen übrig.
Clary
Katherine McNamara konnte die Rolle der Protagonistin ergattern, nachvollziehen kann ich das jedoch nicht, denn für mich kann McNamara kaum bis gar nicht schauspielern. Sie hat immer den gleichen Gesichtsausdruck drauf, egal in welcher Gefühlslage sie sich gerade befindet.
Jace
Dominic Sherwood ist für die Rolle als Jace sehr gut gewählt, er entspricht eindeutig dem Jace aus den Büchern. Leider bin ich auch von ihm sehr enttäuscht, man merkt Sherwood zwar an, dass er sich wirklich Mühe gibt Jace so zu verkörpern wie ihn die Fans aus den Büchern kennen, es wirkt jedoch einfach nicht natürlich. Jamie Campbell Bower, Jace aus dem Film, hat die arrogante Art des männlichen Protagonisten viel glaubhafter dargestellt.
Alec
Was man Matthew Daddario zugutehalten muss ist, dass er aus einer verdammt schlecht geschriebenen Rolle das beste macht. Alec ist in den Büchern ziemlich mürrisch und schlecht gelaunt, in der Serie ist das ganze jedoch um 100 mal schlimmer. Die Macher der Serie haben einen ziemlich komplexen Charakter vollkommen versaut, er wirkt einfach nur unsympathisch, übertrieben und widerwärtig, kennt man nur die Serie nicht das Buch beginnt man wahrscheinlich  sehr bald den Charakter zu hassen.
Isabelle
Leider wirkt auch Emeraude Toubia sehr gekünstelt und übertrieben in ihrer Rolle. Nur weil man auf High heels durch die Gegend wackelt und dabei die Lippen zu einem Schmollmund verzieht, heißt das noch lange nicht, dass man den Charackter gut darstellt.
Simon
Alberto Rosende ist der einzige Lichtblick dieser Serie, obwohl er am wenigsten Erfahrung hat was Schauspielerei betrifft, wirkt er am realsten. Er hat eine ziemlich schwierige Rolle (wer die Bücher gelesen hat, oder die Serie gesehen hat, weiß was mit Simon passiert) und er bringt das ganze wirklich sehr gut rüber. Er ist der Einzige der ganzen Besetzung, der seine Rolle glaubhaft spielt.

Umsetzung und Änderungen
Die Umsetzung an sich finde ich gar nicht so schlecht, mit besseren Schauspielern wäre die Serie bestimmt auch ein Hit, auch die Änderungen der originalen Geschichte für die TV-Serie finde ich nicht schlecht, ich kann sie sogar nachvollziehen, leider scheitert es meistens an den Dialogen. Diese sind nämlich so kitschig geschrieben, dass sie einfach nur übertrieben und aufgezwungen wirken. Sarkastische Kommentare wirken unnatürlich und gestellt, bei den Dialogen zwischen den Charakteren fehlt es oftmals an Chemie und Feingefühl.

Ich kann verstehen, dass die Produzenten der Serie einige Dinge geändert haben, es ist schwierig ein 400 Seiten langes Buch in einer Serie mit ein paar Folgen darzustellen!Ich kann manche Veränderungen vollkommen nachvollziehen, immerhin muss auch Spannung gehalten werden für die Zuschauer, die das Buch gelesen haben!
Am meisten litten unter diesen Veränderungen die Hauptcharaktere, Clary und Jace wurden auf ihre "wichtigsten" Merkmale reduziert: Clary ist eine treue Seele, Jace ein arroganter, sich selbst hassender Macho. Die Beiden wurden sehr aufgespielt dargestellt und haben jegliche andere Charaktereigenschaften, welche ihnen in den Büchern zugeschrieben wurden, verloren.
Auch Isabelle ging es nicht anders, sie ist eine Kampfikone und hält sich für die Beste! Am schlimmsten hat es jedoch Alex getroffen, ich will hier aber nicht zu sehr auf ihn eingehen um euch nicht zu spoilern, wenn ich euch die ersten paar Folgen anseht werdet ihr genau wissen was ich meine!
Der Einzige, den ich wirklich als "richtig" empfinde ist Simon, die Macher haben ihn genau so in die Serie übernommen wie er im Buch dargestellt wird, obwohl auch er sehr auf seine Rolle als bester Freund reduziert wurde, so hat er dennoch eine eigene interessante Storyline.

Special Effects
Die Special Effects gehören zu den lächerlichsten die ich je in einer Serie gesehen habe! Netflix hat an der Serie viel falsch gemacht, leider gehören die eingesetzten Effekte auch dazu! Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass das Budget nicht ausgereicht hat, schade, denn die Serie könnte bestimmt um einiges besser werden, wenn es genug Geld für die Produktion geben würde.

Andererseits ist das Make-Up wirklich sehr gut gelungen, ich bin sehr beeindruckt davon wie die verschiedenen, in den Büchern beschriebenen, Kreaturen und Personen dargestellt wurden! Die Visagisten haben wirklich sehr gut Arbeit geleistet, obwohl ich auch hier sagen muss, dass es den Anschein hatte als würden sie sich nicht für alle Charaktere gleich viel Mühe geben! Manchen Frauen wurde einfach nur roter Lippenstift und schwarzer Eyeliner aufgeklatscht und gut ist! Bei anderen, vor allem den fantasievolleren, Figuren haben sich die Visagisten offensichtlich mehr Mühe gegeben, das weiß ich wirklich zu schätzen! 
Fazit
Ich muss leider sagen, dass ich mehr als enttäuscht von der Serie bin, meine Erwartungen waren nach dem Film schon sehr gering, aber nachdem ich nun die Serie gesehen hab bin ich der Meinung, dass man es einfach lassen sollte.
Verfilmungen von Büchern sind nie eine leichte Sache und kaum ein Studio hat es bis jetzt geschafft eine gute Adaption zu veröffentlichen. Es ist wirklich schade, dass The Moral Instruments immer wieder vermiest wird.


Mittwoch, 23. März 2016

Rezension - The Maze runner


Autor: James Dashner
Titel: Die Auserwählten - Im Labyrinth
OT: The maze runner
Kaufen: Amazon
Erschienen: 25. April 2013
Inhalt: Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Fest steht, dass er irgendwie auf einer Lichtung gelandet ist, umgeben von einem bizarren Labyrinth. Doch er ist nicht alleine. Zusammen mit fünfzig anderen Jungen sucht er einen Weg in die Freiheit. Mörderische Kreaturen erwarten sie – und gewaltige Mauern, die sich ständig verschieben. Ist das Ganze eine Prüfung? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um das herauszufinden.
Meinung
Ich kann mich noch genau daran erinnern wie viel Angst ich hatte als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe. Dashner baut in seiner Geschichte so viel Spannung auf wie kaum jemand anderer, ich bin damals mit Herzrasen im Bett gesessen und habe mich nicht getraut schlafen zu gehen! Die Geschichte ist zwar nicht horrormäßig oder sonderlich unheimlich, aber der Gedanke in einem Labyrinth eingesperrt zu sein, ohne zu wissen warum, und ohne eine Ahnung wer ich eigentlich bin hat mir verdammt viel Angst eingejagt. Aber ich bin nun mal ein Angsthase also sollte das niemanden abschrecken.
Inhalt
Ich lese normalerweise keine Bücher mit männlichen Protagonisten, ich weiß ehrlich gesagt nicht warum, aber man kann nicht verleugnen, dass es immer einen Unterschied gibt was den Schreibstil und die innere Gedankenwelt betrifft. Bei The maze runner konnte ich trotzdem nicht widerstehen und musste das Buch einfach lesen, bis heute bereue ich meine Entscheidung nicht ;)

Gut gefallen hat mir, dass ich von Anfang an keine Erklärung für das Labyrinth finden konnte, für mich gab es einfach keinen Grund wieso diese jungen Männer sich, ohne ihre Erinnerungen, in einem Labyrinth befinden, ohne Kommunikation an die Außenwelt, aber dafür mit einer Art Aufzug, in welchem ihnen Dinge, die sie benötigen, zur Verfügung gestellt werden.

Das Buch ist vollbepackt mit Plottwist, mit welchen ich auf keinen Fall gerechnet hätte, bis zum Schluss war mir nicht klar was passieren wird und mehr als einmal war ich ziemlich geschockt. Dazu muss ich aber auch sagen, dass das Ende im ersten Moment ziemlich verwirrend wirken kann, da dem Leser nicht viele Informationen gegeben werden, das zieht sich durch die ganze Reihe und erst am Schluss ist man sich wirklich sicher darin was in der kompletten Trilogie geschieht, die Serie braucht die 3 Teile auf jeden Fall, da es sehr aufbauend geschrieben ist.
Schreibstil
Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm, ohne an Spannung zu verlieren! Mir ist selten ein Autor begegnet, der es, wie Dashner, schafft so viel Spannung aufzubauen.
Sehr gut gefallen hat mir, dass der Autor neue Worte "erfunden" hat um keine Schimpfwörter zu verwenden, anfangs war ich noch ziemlich verwirrt, da ich es nicht erwartet hatte, aber mit der Zeit fand ich es wirklich witzig.
Charaktere
Thomas, der Protagonist, ist ein wirklich sehr sympathischer Charakter. Ich konnte ihn von Anfang an leiden und mich gut in ihn hineinversetzen, der Autor hat einen tiefgründigen Charakter geschaffen, deren Entscheidungen, wenn auch manchmal nicht ganz durchdacht, ich immer gut nachvollziehen konnte.
Minho und Newt, zwei weitere männliche Personen, die wichtig für die Geschichte sind konnte ich von Anfang an wirklich gut leiden, vor allem Newt hat einen Platz in meinem Herzen gefunden!
Aber auch die anderen Jungs im Labyrinth sind meistens sehr sympathisch, als Leser lernt man zwar nicht jeden Einzelnen kennen, aber fast alle von Dashner eingeführten Charaktere waren mehr als sympathisch. Dazu muss ich aber sagen, dass sich Dashner kaum eigene Persönlichkeiten für sie ausgedacht hat, sie sind sich alle ziemlich ähnlich, das könnte aber auch daran liegen, dass sie alle im gleichen Alter sind und alle das Gleiche durchgemacht haben.
Cover und Titel
Sowohl das deutsche als auch das englische Cover finde ich sehr passend für die Geschichte. Bei beiden wird das Labyrinth im dargestellt, wobei die deutsche Version sogar einen wichtigen Aspekt was Thomas, den Protagonisten, betrifft darstellt.
Ich finde es wirklich gut, dass das deutsche Cover so nah am englischen gestaltet wurde.
Sowohl der englische als auch der deutsche Titel passen sehr gut zur Geschichte, allgemein kann man sagen, dass das äußere Erscheinungsbild wirklich sehr gut gewählt wurde.
Der Film
An dieser Stelle will ich kurz über den Film schreiben! Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut, was auch daran lag, dass Dylan O'Brien die Hauptrolle ergattert hat. Leider war die Verfilmung dennoch eine riesige Enttäuschung für mich, es gab zwar einige viele gut übersetze Dinge, vor allem die Action Szenen waren wirklich sehr gut gedreht, aber sie haben wichtige Aspekte, vor allem was Thomas betrifft, verändert.
Wer sich einen Film mit guten Action-Elementen und Animationen ansehen will, wird mit The maze runner zufrieden sein, erwartet man sich jedoch eine gute Buchverfilmung erwartet, sollte lieber die Finger von dem Film lassen.
Fazit
Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich sehr gut gefallen hat und ich es auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Liest man sich andere Rezensionen auf goodreads durch scheinen sich die Meinungen ziemlich zu teilen, was das Buch betrifft. Die einen lieben es die anderen hassen es! Für mich ist es auf jeden Fall eines meiner Lieblingsbücher.


Montag, 21. März 2016

Rezension - Mein letzter bester Sommer

Autor: Anne Freytag
Titel: Mein bester letzter Sommer
Erschienen: 08. März 2016
Kaufen: Heyne / Amazon
Inhalt
Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

Meinung
Ich habe das Buch gesehen und mich sofort in das Cover verliebt, der Inhalt klang für mich zwar interessant, hat mich aber dann doch sehr an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" (tfios) erinnert, trotzdem wollte ich dem Buch eine Chance geben.
An dieser Stelle danke an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

Inhalt
Schon nach den ersten paar Seiten des Buches konnte ich immer mehr Gemeinsamkeiten mit tfios entdecken, aber ich denke das haben die meisten Bücher an sich, wenn es darum geht, dass die Protagonistin bald stirbt.
Abgesehen davon ist der Inhalt des Buches wirklich nichts Neues: Mädchen trifft Jungen, verliebt sich unsterblich und entscheidet sich, gegen jegliche Logik, mit ihm eine Reise zu machen. Soweit so gut! Aber die Autorin hat sich leider wirklich nichts Neues einfallen lassen, ich habe während des Lesens auf einen Twist gewartet, einen Aha-Effekt, der die Geschichte zu etwas Besonderen macht, leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.
 
Wer sich eine Geschichte von einem jungen Mädchen erwartet, dass nicht aufgeben will und versucht den Rest ihres Lebens so gut es geht zu leben, wird leider enttäuscht werden. Anstelle ihres Schicksals steht ihre Liebe zu Oskar im Vordergrund, was für mich einfach nicht richtig ist. Ihr ganzes Leben beginnt sich um Oskar zu drehen, mir ist schon klar, warum er ein wichtiger Teil ihres Lebens geworden ist und auch warum sie lieber Zeit mit ihm als mit ihrer Familie verbringen will, aber dennoch liegen ihrer Prioritäten nicht unbedingt an der richtigen Stelle. Jeder geht anders mit einer Krankheit um, das ist mir klar, aber von einem Roman hätte ich dann doch einiges mehr erwartet.

Schreibstil
Den Schreibstil fand ich zwar nicht schlecht, aber ich hatte teilweise das Gefühl, das die Autorin versucht hat so viele tiefgründige Sprüche einzubauen wie menschenmöglich. Die ersten paar Seiten des Buches bestehen fast ausschließlich aus "philosophischen" Gedankengängen der Protagonistin. Das Ganze hat sehr überheblich und übertrieben gewirkt und hat mich wirklich wahnsinnig gestört. Mit der Zeit gibt sich das zwar, aber ich finde, dass man der Autorin trotzdem anmerkt, dass sie für ihre tiefgründigen Gedanken Anerkennung haben möchte. Manche der Sprüchekönnte man auf Bildern mit einem Meer, oder dem Weltall im Hintergrund an den Wänden eines Hipsters finden.
 
Charaktere
Tessa, die Protagonistin, fand ich sehr unsympathisch, das hat sich leider im Laufe des Buches nicht gelegt. Es ist immer schwierig eine Person darzustellen die weiß, dass sie unheilbar krank ist und bald sterben wird, gleichzeitig gelingt das auch vielen Autoren, meiner Meinung nach ist es Freytag gehört leider nicht dazu.
Oskar ist ein wirklich gut gelungener Charakter und einer der wenigen Gründe wieso ich das Buch zu Ende gelesen habe. Er war mir von Anfang an sympathisch und ist ein sehr liebenswürdiger Charakter, im Endeffekt ist er das Gegenteil der Protagonistin, ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, was er an ihr so Besonders findet, aber jedem das seine ;)
Auch Tessas Familie ist nicht unbedingt liebenswürdig, aber auch das ist leider sehr übertrieben dargestellt. Jedes Mitglied stellt ein Extrem dar: Ihre Mutter kümmert sich zu sehr um sie, ihr Vater ist zu wenig da und ihre Schwester behandelt sie wie immer, was der Protagonistin auch nicht gefällt. Niemand kann er der Protagonistin recht machen und alle behandeln sie unfair, zumindest findet sie das. Am Anfang der Geschichte erzählt Tessa, dass sie es gut finden, dass ihre Schwester sie genauso wie immer behandelt, aber anscheinend nur wenn es der Protagonistin passt, denn schon bald findet sie sich von ihrer jüngeren Schwester unfair behandelt.  
 
Cover und Titel
Wie schon gesagt habe ich mich absolut in das Cover verliebt, es ist wirklich süß gestaltet, passt gut zum Buch und weckt auf jeden Fall die Aufmerksamkeit!
Auch im Inneren des Buches ist man als Leser keinesfalls enttäuscht und man merkt, dass sich der Verlag wirklich Mühe bei der Gestaltung des Buches gegeben hat. Auf der Innenseite befinden sich eine Karte und auch eine Playlist passend zur Geschichte, das sind Kleinigkeiten, die ein Buch wirklich zu etwas Besondern machen können. Als Leseratte weiß man so etwas wirklich zu schätzen.
Der Titel ist auch sehr gut für das Buch gewählt und passt, genau wie das Cover, perfekt zur Geschichte.

Fazit
Leider war ich von dem Buch enttäuscht, ich hätte mir mehr von der Geschichte erwartet. Wie schon gesagt dachte ich, dass es bei dem Buch vor allem um den innerlichen Kampf eines totkranken Mädchens gehen wird, dem war leider nicht so, da der Fokus vor allem auf ihrer Beziehung mit Oskar lag. Viele Leser werden wahrscheinlich genau das an dem Buch mögen, ich hätte mir aber mehr als eine Liebesgeschichte erwartet, vor allem wenn es um ein so ernstes Thema geht.




 

Montag, 14. März 2016

Rezension - Night School Du darfst keinem trauen

Autor: C.J. Daugherty
Titel: Night School - Du darfst keinem trauen
OT: Night School
Kaufen: Amazon
Inhalt: Das spurlose Verschwinden ihres Bruders hat Allie aus dem Gleichgewicht gebracht. Sie rebelliert und wird von ihren Eltern auf das Internat Cimmeria geschickt, wo nicht einmal Handys erlaubt sind. Schon bald findet sie Zugang zu einer Clique und wird von zwei Jungen umworben. Gleichzeitig häufen sich eigenartige Vorfälle auf Cimmeria, und als ein Mord geschieht, gerät Allie unter Verdacht. Auf der Suche nach dem wahren Mörder stößt sie auf eine mysteriöse Verbindung ihrer Mutter zur Schule und gerät selbst in Lebensgefahr. Wem kann sie jetzt noch trauen?
 
Meinung
Ich habe den ersten Teil der Reihe gleich nach der Veröffentlichung gelesen und danach ehrlich gesagt komplett darauf vergessen. Das Buch hat mir zwar wirklich gut gefallen und der zweite Teil lies auch nicht lange auf sich warten, aber mein Interesse hielt sich wohl in Grenzen!
Nachdem ich dann das Buch ca. 1 Jahr später noch einmal gelesen habe musste ich sofort den zweiten und auch den dritten Teil kaufen und habe mich absolut in die Reihe verliebt.

Inhalt
Der Inhalt an sich wirkt meiner Meinung nach ziemlich lächerlich, ich konnte Allie anfangs einfach nicht ernst nehmen! Nach und nach wurde das Buch dann aber wirklich besser und dieses gekünstelte "Ich bin ein bad Girl" Image hat sich glücklicherweise auch gelegt!
Fun Fact: Eigentlich sollte es bei dem Buch um Vampire gehen, die Autorin hat sich dann jedoch umentschieden, ich finde das merkt man der Geschichte auf jeden Fall an, ich habe wirklich darauf gewartet, dass an jeder Ecke ein Vampir hervorspringt. Das stört aber an der Geschichte selbst überhaupt nicht, es vergrößert sogar die Spannung, da man nicht ganz weiß was zu erwarten ist! Ich kann echt nicht verstehen wieso das Buch auf goodreads unter "Paranormal Romance" eingeordnet ist, also habt keine falschen Hoffnungen ;)
 
Schreibstil
Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Buch ist flüssig geschrieben und auch schnell gelesen. Am Schreibstil gibt es absolut nichts zu bemängeln, ich weiß zwar nicht wie die deutsche Übersetzung geschrieben wurde, aber die englische kann ich auf jeden Fall empfehlen.
 
Charaktere
Allie ist die Protagonistin der Reihe, ich konnte sie, wie gesagt, am Anfang nicht leiden, mit der Zeit ist sie mir aber doch ans Herz gewachsen! Im Laufe des Buches (und auch in der Reihe selbst) kann man eine Weiterentwicklung erkennen und sie wird erwachsener. Manchmal wollte ich sie trotzdem kräftig schütteln und sie fragen was sie eigentlich macht, aber es waren wirklich nur wenige Szenen :)
Carter ist der erste Teil des (zu erwarteten) Liebesdreieck, er ist zwar nicht wirklich sympathisch und kann manchmal wirklich überheblich wirken, alles in allem war er aber ein gut geschriebener Charakter.
Das Gleiche gilt auch für Sylvain der Dritte um Bunde, ich muss sagen, dass ich ihn von Anfang an unsympathisch fand, auch wenn sich das im Laufe der Serie bessert. Im ersten Teil ist er einfach nur ein A*schloch.
 
 Cover + Titel
Das deutsche Cover gefällt mir gut, ich fände es aber noch besser wenn kein Gesicht darauf abgebildet wäre, sogar um einiges besser! Auf die Art wie es gestaltet ist wirkt es für mich eher wie ein Buch für 12-14 jährige, was es eindeutig nicht ist.
Das englische Cover ist nicht wirklich besser, passt aber auf jeden Fall mehr zur Geschichte als das deutsche.
Der Titel ist auf jeden Fall sehr gut gewählt für die Geschichte, daran gibt es eigentlich nichts auszusetzen.
 
 
Fazit
Ich kann das Buch (die ganze Reihe) auf jeden Fall weiterempfehlen, es ist ziemlich schnell ausgelesen und macht Freude auf mehr. Auch wenn ich ganz andere Erwartungen an das Buch hatte war ich dennoch nicht enttäuscht von der Geschichte.

 
 

Sonntag, 6. März 2016

Rezension - Scorched

Autor: Jennifer L. Armentrout
Titel: Scorched (Frigid #2)
Erschienen: 16. Juni 2015
Kaufen:
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Inhalt: Most days, Andrea doesn’t know whether she wants to kiss Tanner or punch him in the gut. He is seriously hot, with legit bedroom eyes and that firefighter body of his, but he’s a major player, and they can’t get along for more than a handful of minutes. Until now.
Tanner knows he and Andrea have had an epic love/hate relationship for as long as he can remember, but he wants more love than hate from her. He wants her. Now. Tomorrow. But the more he gets to know her, the more it becomes obvious that Andrea has a problem. She’s teetering on the edge, and every time he tries to catch her, she slips through his fingers.
Andrea’s life is spiraling out of control, and it doesn’t matter that Tanner wants to save her, because when everything falls apart and she’s speeding toward rock bottom, only she can save herself.
Sometimes life makes you work for that happily ever after…

Meinung
Ich halte euch keine Vorträge mehr darüber wie toll Armentrout ist, langsam wird es wohl echt langweilig.
Ich habe sowohl bei Frigid, dem ersten Band, als auch bei Scorched gezögert, ob ich sie tatsächlich lesen soll, ich war ziemlich sicher, dass die Bücher vor kitsch nur so strotzen würden, war aber positiv überrascht!
Natürlich sind beide Bücher ziemlich kitschig, aber auf die herzerwärmende Art ;)
Armentrout schafft es einfach immer wieder Liebesromane zu schreiben, die unglaublich witzig sind und gleichzeitig auch wirklich ernstere Themen ansprechen.

Inhalt
Der Inhalt erinnert sehr stark an Frigid, den ersten Band (Rezension gibt es *hier*), doch statt eines Wochenendtrips in ein Skiresort, verbringen die Protagonisten hier ihre Ferien am Pool. Zwischen den beiden Büchern lassen sich einige Gemeinsamkeiten feststellen, was jedoch nicht wundern sollte wenn man bedenkt, dass die Bücher von der gleichen Autorin mit den gleichen Charakteren geschrieben wurde.
Ihr müsst nicht den ersten Teil lesen um den zweiten zu verstehen, die Bücher können auch unabhängig voneinander verstanden werden :)

Das Buch ist mit 238 Seiten ziemlich kurz gehalten, lässt aber keine Fragen offen und hat nicht enttäuscht! Ich stehe solchen kurzen Büchern ja immer kritisch gegenüber, da viele Autoren einiges auslassen um so ein kompaktes Buch zu schreiben, Armentrout hat es trotz der kurzen Seitenanzahl geschafft eine befriedigende Geschichte zu schreiben.

Schreibstil
Armentrout enttäuscht einfach nicht wenn es um ihren Schreibstil geht, er ist unverkennbar und immer sehr angenehm und flüssig! Hätte ich auch nur einen Funken ihres Talentes wäre ich ein glücklicher Mensch!
Alle Charaktere ihrer Bücher haben eine irrsinnig gute Dynamik, was das Lesevergnügen ins unermessliche steigert, an sarkastischen Kommentaren wird nicht gespart und teilweise beschreibt sie Szenen auf eine so grandiose Art, dass ich sie mehrmals lesen musste und mir ein Lachen nicht verkneifen konnte.

Charaktere
Wer Frigid gelesen hat kennt Andrea und Tanner bereits, sie sind die besten Freunde der Protagnisten, des ersten Bandes.
Die Beiden haben eine unglaublich geniale Chemie und eine unvergleichbare Dynamik, sarkastische Kommentare und neckische Beleidigungen stehen an der Tagesordnung.
Andrea ist die weibliche Protagonistin und unglaublich liebenswert, ich habe sie sofort ins Herz geschlossen und beschlossen, dass sie mein neues Idol ist! Sie lässt sich von niemandem etwas sagen und steht zu dem was sie für richtig hält. Im ersten Moment kann sie sehr oberflächlich wirken, im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr über sie und kann viele ihrer Eigenschaften nachvollziehen.
Tanner ist ein sehr gutes Gegenstück zu Andrea und mindestens genauso liebenswert. Er hat das Herz am rechten Fleck und wirkt von Anfang an sympathisch! Dazu muss ich aber sagen, dass alle Männer die von Armentrout geschrieben wurden perfekt sind! Sie ist nun Mal die queen ;)

Cover
Das Cover gefällt mir persönlich wirklich gut, das ist leider nicht bei all ihren Büchern der Fall, meistens finde ich sie nämlich absolut schrecklich! Bei Scorched wurde aber Gott sei dank ein ziemlich gutes Cover gewählt, das auch sehr gut zur Geschichte passt.

Fazit
Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen, es ist auf jeden Fall eines meiner Lieblinge der Autorin! Eine lustige Geschichte für Zwischendurch die auch ernstere Themen in Angriff nimmt, was wünscht man sich mehr?