Donnerstag, 16. Juni 2016

Rezension - The Problem with forever


Autor: Jennifer L. Armentrout
Titel: The Problem with forever
Erschienen: 17. Mai 2016
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Inhalt: For some people, silence is a weapon. For Mallory “Mouse” Dodge, it’s a shield. Growing up, she learned that the best way to survive was to say nothing. And even though it’s been four years since her nightmare ended, she’s beginning to worry that the fear that holds her back will last a lifetime.
Now, after years of homeschooling with loving adoptive parents, Mallory must face a new milestone—spending her senior year at public high school. But of all the terrifying and exhilarating scenarios she’s imagined, there’s one she never dreamed of—that she’d run into Rider Stark, the friend and protector she hasn’t seen since childhood, on her very first day.
It doesn’t take long for Mallory to realize that the connection she shared with Rider never really faded. Yet the deeper their bond grows, the more it becomes apparent that she’s not the only one grappling with the lingering scars from the past. And as she watches Rider’s life spiral out of control, Mallory faces a choice between staying silent and speaking out—for the people she loves, the life she wants, and the truths that need to be heard.


  Meinung
Jennifer L. Armentrout hat es wieder einmal geschafft mich bis in die Morgenstunden wach zu halten, nicht viele Autorenkönnen das! Auch hat sie es wieder geschafft mir Tränen in die Augen zu treiben mit dem Gedanken "Ich wein nicht, ich bin nur müde". Auch das schaffen nicht viele Autoren, da es sich hierbei aber um Armentrout handelt wundert es mich nicht ;)

Ich habe schon seit Monaten auf die Veröffentlichung ihres neuen Romans hingefiebert und konnte es kaum erwarten mein eigenes Exemplar in den Händen zu halten, leider hat es dann noch etwas gedauert, was daran liegt, dass ich mein ganzes Geld Anfang Mai in London ausgegangen habe ;)

Wie zu erwarten war hat mich die Autorin nicht im Stich gelassen, alle meine Hoffnungen und Erwartungen an das Buch wurden erfüllt, trotzdem gab es einige Aspekte die ich nicht erwartet hätte, ich will euch hier nicht allzu viel verraten, aber ich war ohne Zweifel von dem Lauf der Geschichte überrascht.

Mallory, unsere Protagonistin, war mir mehr als sympathisch, sie hat schon nach den ersten paar Seiten einen Platz in meinem Herzen gefunden und wird mir bestimmt lange in Erinnerung bleiben. Ihre Persönlichkeit hat mich voll und ganz überzeugt. Sie war keine von den Protagonistinnen, die bei jeder Kleinigkeit übertreiben und aus einer Mücke einen Elefanten machen, sie war das genaue Gegenteil: Sie versucht ihre Mitmenschen zu verstehen und sich in diese einzufühlen, das hat mich wirklich sehr überrascht und auch gefreut!
Ohne zu viel zu verraten: Es gab eine weibliche Person in der Geschichte, die Mallory teils ziemlich unfair behandelt hat, anstatt sie zu verurteilen hat sie versucht sich in ihre Position zu versetzen um ihre Handlungen nachvollziehen zu können, nicht viele Protagonistinnen machen das! 

An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich von einigen Rezensionen sehr enttäuscht bin und manchen Lesern das Buch um die Ohren schmeißen möchte.
Im Vorhinein habe ich ein paar Rezensionen gelesen (und gehofft nicht gespoilt zu werden) und war richtig geschockt darüber wie ignorant manche Leser sind.
Anscheinend vertreten einige die Meinung, dass Mallory schüchtern ist, sie haben die Nase voll von Protagonistinnen, die öfters  rot anlaufen, sich nicht immer trauen ihre Meinung zu sagen und schlicht und ergreifend zurückhaltend sind. Der Meinung bin ich zwar auch, aber in diesem Buch ist es wirklich unangebracht Mallory als schüchtern zu bezeichnen! Geht's noch? Habt ihr das Buch wirklich gelesen? Wisst ihr um was es geht? Wisst ihr was sie durchgemacht hat? Oder habt ihr einfach die Hälfte übersprungen und wisst daher nicht, was Mallory passiert und was der Grund ist, dass sie schüchtern ist ?? Ich könnte mich stundenlang darüber aufregen. Natürlich ist sie schüchtern, aber man sollte sie deswegen nicht mit allen anderen Protagonistinnen in einen Topf werfen.

Mallory muss mit vielen Dämonen ihrer Vergangenheit kämpfen, Armentrout hat diesen Kampf sehr gut dargestellt! Ich finde es wichtig, dass Autoren die schweren Aspekte des Lebens thematisieren, sie lassen den Leser mit offenen Augen durch die Welt gehen!
Mallorys Entwicklung im Laufe der Geschichte ist nicht nur durch ihren inneren Monolog erkennbar, auch ihre Taten zeigen, dass sie sich von einem ängstlichen Mädchen in eine (fast) erwachsene Frau entwickelt hat.

Die vorkommende Liebesgeschichte zwischen Rider und Mallory hat mir sehr gut gefallen. Sie war nicht zu kitschig, hat sich sehr schön entwickelt und Mallory hat ihr Leben nicht von Rider abhängig gemacht! Sie war weiterhin ihre eigene Person, natürlich hat Rider einen wichtigen Teil ihres Lebens eingenommen, aber das ist selbstverständlich wenn man bedenkt welche Erinnerungen und Erfahrungen die Beiden haben.

Rider, das männliche Gegenstück zu unserer Protagonistin hat mir wirklich sehr gut gefallen! Er war Mallory gegenüber sehr verständnisvoll und hat sie in allem vokll und ganz unterstützt. Er war keiner von diesen Bad Boys die zu cool für alles und jeden sind, sondern ein richtig netter Mensch! Ich hätte nichts dagegen jemandem wie Rider als besten Freund zu haben. Er ist ein wirklich sympathischer Mensch und eine Figur die sehr gut in die Geschichte passt! 

Auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen, jeder und jede von ihnen hat einen wichtigen Teil der Geschichte e eingenommen, die Autorin hat einen perfekten Mix an verschiedenen Persönlichkeiten geschaffen. 

Aufmachung
Das Cover gefällt mir sehr gut, ich traue mich sogar zu sagen, dass es mein Lieblingscover 2016 ist! Genau wie der Titel selbst spiegelt es die Geschichte sehr gut wieder. In der Buchhandlung und auch in unseren Bücherregalen macht es sicher einen sehr guten Eindruck! Ich bin absolut begeistert davon, vor allem wenn ich an die anderen Cover der Autorin denke, die meistens eher nicht so schön zu anschauen sind, zumindest für mich. 

 Fazit
Wie zu erwarten war hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen! Ich würde es auf jeden Fall und ohne zögern weiterempfehlen! Armentrout hat ein sehr schweres Thema aufgegriffen und sehr gut in die Geschichte eingebaut, auch wenn ich glücklicherweise eine wirklich gute Kindheit hatte konnte ich mich gut in die Protagonistin hineinversetzen, für mich waren alle ihre Handlungen nachvollziehbar und durchdacht.
Armentrout enttäuscht mich einfach nie ;)