Sonntag, 10. April 2016

Rezension - Yalkyrie Rising

Autor: Ingrid Paulson
Titel: Valkyrie Rising
Erschienen: 9. Oktober 2012
Kaufen: Amazon 
Inhalt: Nothing ever happens in Norway. But at least Ellie knows what to expect when she visits her grandmother: a tranquil fishing village and long, slow summer days. And maybe she’ll finally get out from under the shadow of her way-too-perfect big brother, Graham, while she’s there. 
What Ellie doesn’t anticipate is Graham’s infuriating best friend, Tuck, tagging along for the trip. Nor did she imagine boys going missing amid rumors of impossible kidnappings. Least of all does she expect something powerful and ancient to awaken in her and that strange whispers would urge Ellie to claim her place among mythological warriors. Instead of peace and quiet, there’s suddenly a lot for a girl from L.A. to handle on a summer sojourn in Norway! And when Graham vanishes, it’s up to Ellie—and the ever-sarcastic, if undeniably alluring Tuck—to uncover the truth about all the disappearances and thwart the nefarious plan behind them.
 
Meinung 
Valkyrie Rising ist eines der Bücher, das immer wieder in meinem Warenkorb gelandet ist aber im Endeffekt nie gekauft wurde, es klang zwar immer spannend, aber nie spannend genug ;)
Soweit ich weiß wurde das Buch nicht ins Deutsche übersetzt, ihr solltet der Geschichte aber trotzdem eine Chance geben.

Inhalt 
Ich muss sagen, dass die Inhaltsangabe auf dem Cover und online leider viel zu viel Infos zum Buch hergibt, liest man sie durch weiß man so ziemlich alles was in der Geschichte passiert bzw. es ist ziemlich offensichtlich was geschehen wird. Das wird durch die ersten 100 Seiten verstärkt, im Endeffekt hatte das Buch für mich keinerlei Überraschungen, was ich wirklich schade. 
Ebenfalls gestört hat mich das ewige Katz und Maus spiel, das sich durch mehr als die Hälfte des Buches zieht, ich finde die Autorin hätte sich etwas anderes einfallen lassen sollen um die Geschichte auf dem Laufenden zu halten, mit der Zeit wurde es einfach langweilig. 
Abgesehen von diesen zwei Aspekten war das Buch inhaltlich wirklich sehr interessant, ich habe schon fast vergessen wie sehr ich nordische Mythologie leiden kann, wer sich noch nie damit befasst hat wird hier aber leider wenig Infos erhalten, die Autorin geht kaum auf die Mythologie selbst ein, sondern beschreibt nur die für die Geschichte wichtigen Personen.  Wer also die Charaktere nicht erkennt bekommt leider nur wenig Einblick in die Götter und ihre Geschichten. 

Leider war mir vor dem Lesen nicht ganz bewusst, dass es sich um einen Stand alone Roman handelt, ich dachte, dass es zumindest eine Trilogie wird. Ich hätte das Buch zwar trotzdem gelesen, aber irgendwie bin ich auch ein wenig enttäuscht. Wenigstens gab es kein offenes Ende, die Autorin hat den Roman auf eine wirklich gute Art beendet, keine Fragen blieben unbeantwortet. 

Schreibstil 
Das Buch war richtig gut geschrieben und ich konte gar nicht genug von Schreibs6il bekommen. Besonders haben mir die Dialoge zwischen den CHarakteren, hauptsächlich zwischen Tuck und Ellie, gefallen. Die Autorin hat die perfekte Mischung zwischen Sarkasmus und charmantem Humor gefunden! Hut ab, das gelingt nicht jedem. 
 
Charaktere
Ellie, die Protagonistin, konnte ich eigentlich von Anfang an ziemlich gut leiden. Sie ließ sich zwar anfangs sehr viel von ihrem beschützerischen Bruder gefallen, das hat sich dann aber zum Glück im Laufe des Buches geändert und Ellie wurde immer unabhängiger. Diese Unabhängigkeit hat mir am meisten an ihr gefallen, sie hat sich um Verlauf zu einer wirklich starken Frau entwickelt, die kämpft wofür sie steht. 
Graham, Ellies Bruder, konnte ich ehrlich gesagt nicht ausstehen, was wohl daran gelegen ist, das er sehr herrisch ist und unnahbar wirkt. No go! 
Tuck hingegen war vom erste Kennenlernen bis zum Ende der Geschichte mehr als sympathisch. Die Art wie er mit Ellie umgegangen ist war für mich ein sehr süßer Aspekt der Geschichte und wurde von der Autorin sehr realistisch in die Geschichte eingebaut. 

Cover
Das Cover wird wohl keine Auszeichnungen gewinnen passt aber sehr gut zur Geschichte und spiegelt das was der Leser zu erwarten hat sehr gut wider. 

Fazit 
Einige Punkte Abzug gibt es zwar aber alles in allem war es ein sehr angenehmes Buch, das mich meine Liebe zur nordischen Mythologie neu entdecken hat lassen. Ich würde die Geschichte auf jeden Fall weiterempfehlen, auch wenn man teilweise ganz schön Durchhaltevermögen braucht um nicht aufzugeben.