Montag, 25. Januar 2016

[TAG] Unpopular Opinions

Mich hat zwar niemand getaggt aber ich hab den Tag vor einigen Wochen auf ein paar anderen Blogs gesehen und dachte warum nicht?! Ich tagge niemanden, jeder der den Tag machen will ist herzlichst dazu eingeladen ;)

1. Ein Buch oder eine Serie, die sehr beliebt ist, aber du nicht magst.
Ich konnte mich nie so wirklich mit der Percy Jackson Reihe anfreunden. Ich finde die Bücher zwar gut geschrieben und auch Spannend, aber den Hype habe ich leider nie verstanden.
Ein anderes Buch, bei dem ich den Hype nicht nachvollziehen kann ist Red Queen von Victoria Aveyard, ich habe mich irrsinnig auf das Buch gefreut war aber im Endeffekt ein wenig enttäuscht.


2. Ein Buch, das jeder hasst, du aber toll findest.
Eindeutig Fallen von Lauren Kate. Die schlechten Bewertungen auf goodreads sind mehr als witzig! Ich habe die Reihe zwar nicht geliebt fand sie aber trotzdem nicht schlecht und kann die vielen 1 Stern Bewertungen nicht nachvollziehen.


3. Ein OTP das du nicht magst (oder eine Dreiecksbeziehung) bei der deiner Meinung nach der Protagonist mit der falschen Person zusammengekommen ist.
Seit dem zweiten Teil der Archana Chronicles bin ich eindeutig Team Death. Es hat zwar den Anschein, dass die Autorin da anderer Meinung ist, aber bis jetzt sind nur 3 Bücher der Reihe veröffentlicht worden, also wer weiß wo das noch hinführt ;)


4. Ein beliebtes Genre, für das du dich nicht erwärmen kannst, das aber scheinbar jeder mag.
Krimis, Thriller, Horror... nein danke!
 
5. Ein beliebter Charakter, den du nicht leiden kannst, obwohl ihn sonst jeder mag.
Ich weiß zwar nicht, ob sie sonderlich beliebt ist aber ich kann Rose, die Protagonistin der Vampire Academy Reihe absolut nicht ausstehen!!!!!

6. Ein beliebter Autor, den jeder mag außer dir.
Jackson Pearce! Ich würde nicht sagen, dass ich sie nicht leiden kann, aber ich komm einfach nicht in ihre Bücher rein! Leider... 


7. Ein stilistisches Mittel in Büchern, das du nicht mehr sehen kannst (z.B. eine verschollene Prinzessin, ein korrupter Herrscher, Dreiecksbeziehungen,...).
Eindeutig Dreiecksbeziehungen, das steht außer Frage!! Autoren sollten wissen, dass man eine Geschichte auch mit anderen Mitteln spannend gestalten kann! Das gleiche gilt auch für den obligatorischen Bad Boy, welcher der Protagonistin, die sich für nicht besonders attraktiv hält, immer wieder sagt, dass sie die Schönste ist! STOP IT!


8. Eine beliebte Reihe, an der du - im Gegensatz zu allen anderen - kein Interesse hast.
Narnia! Ich würde die Bücher echt gern mögen, aber nach dem ersten Teil habe ich leider das Interesse verloren!


9. Eine Buchverfilmung, die du toll fandest, obwohl jeder sagt, dass sie nicht so gut ist wie das Buch.
Gib es ehrlich gesagt nicht! Ich habe bis jetzt eigentlich keine Verfilmung gesehen bei der ich mir dachte: JA, genau richtig!
 
 
 
So meine Lieben, das wars! Wie gesagt ich tagge niemanden, wenn ihr den Tag auch macht sagt es mir in den Kommentaren und ich schau mal bei euch vorbei! 
 

Freitag, 22. Januar 2016

Rezension - Der Feuerstein

Autor: Rae Carson
Titel: Der Feuerstein
OT: The Girl of fire and thorns
Kaufen: Heyne / Amazon
Inhalt: Alle hundert Jahre wird ein Mensch auserwählt, den göttlichen Feuerstein zu tragen. Prinzessin Elisa von Orovalle ist so eine Steinträgerin. Aber Elisa ist auch dick und außerdem nur die Zweitgeborene. Diejenige, die noch nie etwas Herausragendes vollbracht hat – und die auch nicht glaubt, das jemals tun zu können. Doch dann wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag die geheime Ehefrau eines schönen und mächtigen Königs – eines Königs, dessen Reich im Innern von Intrigen und von außen von grausamen Invasoren bedroht wird und der eine Heldin und keine Versagerin an seiner Seite braucht. Er ist jedoch nicht der Einzige, der Elisa für seine Zwecke einspannen will. Als die Prinzessin von mysteriösen Rebellen entführt wird, nimmt sie ihr Schicksal erstmals selbst in die Hand: Mit all ihrem Mut, ihrer Entschlossenheit und Klugheit schließt sie sich den Aufständischen an und kämpft gegen die feindliche Armee. Denn Elisa weiß, der Feuerstein, der in ihrem Nabel schlummert, könnte ihr unglaubliche Macht verleihen. Falls es ihr gelingt, seine Magie zu entfesseln. Falls sie nicht zu früh stirbt. Denn das ist das Schicksal der meisten Auserwählten … 

Meinung
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, da fast jeder das Buch liebt und ich schon oft gehört habe, dass es unterschätzt ist und mehr Aufmerksamkeit verdient. Warum also nicht? Der Inhalt klingt schon mal sehr vielversprechend!

Handlung
Wer den Klappentext des Buches liest, weiß was zu erwarten ist. Es gibt kaum Überraschungen und vieles ist vorhersehbar.
Ich habe sehr lange gebraucht um wirklich in die Geschichte reinzukommen, da diese erst nach einigen Kapiteln wirklich spannend wird, aber auch die aufgebaute Spannung war nichts Neues oder wirklich Überraschendes.
Am meisten hat mich jedoch gestört, dass gefühlte 100 Male erwähnt wurde, dass die Protagonistin fett ist bzw. es wurde immer wieder ausführlich darüber berichtet was sie isst, wie es zubereitet ist und wer es zubereitet hat. Essen nimmt einen sehr großen Teil der Geschichte ein, was für mich einfach absolut unnötig war. Das Buch wäre um einiges kürzer gewesen, wenn auf diese Beschreibungen verzichtet worden wäre, das beschriebene Essen war nichts weiter als ein Lückenfüller.
Versteht mich nicht falsch ich finde es gut, dass die Protagonistin keine wunderschöne, schlanke junge Frau ist, aber in diesem Fall hat es teilweise so gewirkt als wäre ihr Gewicht und ihr "unkonventionelles" Aussehen das Wichtigste an ihr. Es hat den Eindruck erweckt, als sollten wir Elisa schon alleine deswegen mögen. 

Die von der Autorin eingebauten spannenden Elemente lenken davon ab, dass dem Buch eine wirkliche Handlung fehlt. Elisa wandert immer wieder durch die Wüste und verbringt kurze Zeit an jeweils Ort A oder B. Manchmal passiert dazwischen Etwas, manchmal auch nicht. Wie gesagt eine richtige Handlung gibt es nicht, die Autorin hat versucht die Geschichte durch mitreißende Elemente interessanter wirken zu lassen, das hat meiner Meinung nach leider nicht funktioniert. Der gesamte wirkliche Inhalt kann auf 100 Seiten reduziert werden und dennoch würde der Leser genauso viel wissen, wie bei dem tatsächlich veröffentlichten Buch. Für mich hat es den Eindruck erweckt als wüsste die Autorin selbst nicht so die Geschichte hinführen soll bzw. war sich nicht sicher in welche Richtung und ist deswegen nicht tiefer in die Handlung eingegangen! Es hat den Anschein als wolle sie sich alles offen halten um sich nicht für einen definitiven Weg entscheiden zu müssen. 

Schreibstil
Der Schreibstil ist sehr angenehm, auch wenn die Sätze teilweise sehr in die Länge gezogen sind.  Das Buch war wirklich gut geschrieben, aber ich würde es keinem Englisch Anfänger empfehlen, da der Schreibstil für jemanden der sich bei seinen Sprachkenntnissen unsicher ist zu komplex ist.

Cover
Weder das deutsche noch das englische Cover sind für ansprechend. Wobei das deutsche Cover dennoch besser gestaltet ist, das englische erweckt für mich den Eindruck als hätte ein unerfahrener Grafikdesigner sich daran versucht und im Endeffekt blieb nicht genug Zeit um Etwas besseres zu gestalten.

Charaktere
Elisa ist die Protagonistin der Geschichte, der leider eine wirklich ausgeprägte Persönlichkeit fehlt. An ihr ist nichts Besonderes erkennbar, und ich fand es auch ziemlich schwer mich in sie hineinzuversetzen, da sie oftmals durch ihr ewiges Erwähnen ihrer Aussehens ziemlich nervig und unsympathisch wirkt.
Alle anderen Charaktere sind ehrlich gesagt eher uninteressant und spielen auch keinen wichtigen Beitrag für die Geschichte. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten 2 Teilen der Trilogie ändern wird, denn die Autorin könnte die Charaktere wirklich interessant gestalten und aufbauen.

Fazit
Das Buch hat leider meine Erwartungen nicht erfüllt, wer sich eine High Fantasy Geschichte a là Graceling oder Throne of Glass wünsch, wird von der Feuerstein enttäuscht sein.
Der Geschichte selbst fehlt das gewissen Etwas, die Charaktere sind nichts besonderes und auch die Handlung lässt zu wünschen übrig.
Vielleicht hatte ich aber auch zu hohe Ansprüche an das Buch, andererseits kann ich jedoch auch die vielen gute Bewertungen auf goodreads nicht wirklich nachvollziehen.


Sonntag, 17. Januar 2016

[Kurzrezension] Everneath von Brodi Ashton


Autor: Brodi Ashton 
Titel: Everneath 
Erschienen: 24. Jänner 2012 
goodreads *klick* 
Kaufen: Amazon 
Inhalt: 
Last spring, Nikki Beckett vanished, sucked into an underworld known as the Everneath. Now she’s returned—to her old life, her family, her boyfriend—before she’s banished back to the underworld . . . this time forever. She has six months before the Everneath comes to claim her, six months for good-byes she can’t find the words for, six months to find redemption, if it exists.
Nikki longs to spend these precious months forgetting the Everneath and trying to reconnect with her boyfriend, Jack, the person most devastated by her disappearance—and the one person she loves more than anything. But there’s just one problem: Cole, the smoldering immortal who enticed her to the Everneath in the first place, has followed Nikki home. Cole wants to take over the throne in the underworld and is convinced Nikki is the key to making it happen. And he’ll do whatever it takes to bring her back, this time as his queen.
As Nikki’s time on the Surface draws to a close and her relationships begin slipping from her grasp, she is forced to make the hardest decision of her life: find a way to cheat fate and remain on the Surface with Jack or return to the Everneath and become Cole’s queen.

Meinung:
Ich habe mich wirklich irrsinnig auf das Buch gefreut, es war schon lange auf meiner Wunschliste und als ich es dann zu Weihnachten bekommen habe, musste ich gleich mit dem Lesen beginnen.
Auf goodreads scheint das Buch sehr beliebt zu sein, fast alle Bewertungen sind wirklich gut ausgefallen! Ich kann mich der allgemeinen Begeisterung leider nicht anschließen, ich glaube, dass meine Erwartungen einfach zu hoch waren.

Ich habe ziemlich lange gebraucht um in das Buch reinzukommen, und auch für das Lesen selbst habe ich fast eine Woche gebraucht, was für mich verdammt lange ist. Ich konnte ich oft einfach nicht dazu überwinden weiterzulesen, weil ich einfach keinen Bezug zu den Charakteren hatte. Die Protagonistin hat mich die meiste Zeit genervt, was dazu geführt hat, dass es mir im Endeffekt egal war was mit ihr passiert. Es war zwar klar, dass es kein Happy Ending geben würde, immerhin gibt es noch zwei weitere Bände, aber das Ende, was sich die Autorin einfallen hat lassen war für mich ab der Hälfte des Buches sehr offensichtlich. 
Ich finde, dass kaum etwas passiert ist, was die 370 Seiten des Buches rechtfertigt.
Was ich jedoch an dieser Stelle auch erwähnen muss ist der angenehme Schreibstil der Autorin, ich habe zwar länger gebraucht um in die Geschichte reinzukommen, der Grund dafür war aber keinesfalls ihr Schreibstil, denn der ist angenehm und flüssig, die Autorin weiß wie sie mit Worten umgehen muss :) 

Erwähnenswertes:
Es kommt immer wieder zu Sprüngen zwischen Davor und Danach
, was mich persönlich nicht gestört hat. Ich fand die Autorin hat damit einen guten Weg gefunden den Leser langsam in die Geschichte einzuführen, ohne zu viel oder zu wenig auf einmal zu verraten. Normalerweise mag ich solche Sprünge zwischen den Zeiten nicht, da sie mich immer aus der Handlung bringen, aber bei dem Roman hat es echt gut gepasst.


Fazit:
Ich kann zwar verstehen, wieso so viele Leser das Buch lieben, kann aber gleichzeitig die Meinung nicht teilen.

Ich fand die ausgedachte Geschichte gut, und auch der Zusammenhang zur Mythologie kann gut nachvollzogen werden, jedoch waren für mich die handelnden Personen irritierend, und vor allem die Protagonistin empfand ich als äußert nervig.
Sollte ich die Folgeteile mal irgendwo billig finden werde ich sie mir wahrscheinlich kaufen, im Moment will ich jedoch kein Geld dafür ausgeben in der Hoffnung, dass die nächsten beiden Teile der Trilogie besser sind.


Auf Grund des angenehmen Schreibstils und der guten Umsetzung der mythologischen Aspekte bekommt das Buch trotzdem 3 von 5 möglichen Sternen, da es bei weitem nicht schlecht ist, eben einfach nur nicht meins.


Mittwoch, 13. Januar 2016

[Rezension] Die Feenjägerin

Autor: Elizabeth May
Titel: Die Feenjägerin
OT: The falconer
Kaufen: Amazon / Heyne
Inhalt: Schön, talentiert und tödlich – Aileana Kameron hat nur ein Ziel: die Feen, die ihre Mutter getötet haben, zur Strecke zu bringen
Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ...

Meinung
Der Heyne Verlag war so freundlich und hat mir das Buch zur Verfügung gestellt, an dieser Stelle möchte ich mich herzlich dafür bedanken :)
Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut, der Inhalt klang mehr als spannend und ich hatte sehr hohe Erwartungen.

Handlung
Die Handlung selbst ist anders als erwartet. Die Geschichte spielt in Schottland im Jahr 1844 ist daher ein Misch aus Etikette der Zeit und eine Protagonistin, die sich nicht anpassen kann, da sie den Mord ihrer eigenen Mutter mit ansehen musste und sich seit dem an den Feen rächen will. Es ist nachvollziehbar, dass sie andere Dinge im Kopf hat als den richtigen Ehemann zu finden! 

Wer schon einige Bücher dieser Art gelesen hat, weiß zu einem gewissen Grad was zu erwarten ist, dennoch hat das Buch einige Überraschungen parat. Im Endeffekt hat die Geschichte einen verlauf angenommen mit welchem ich nicht gerechnet hätte, was jedoch nicht heißen soll, dass ich enttäuscht war. Bei weitem nicht.
Interessant waren die eingebauten Steam Punk Elemente, die ich nicht erwartet hätte, jedoch auch leider nicht genauer angesprochen werden. Es gibt lediglich Erwähnungen am Rande, welche an typische Steam Punk Aspekte erinnern. 

Cover
Das deutsche Cover ähnelt dem Englischen und gefällt mir nicht zu gut wie das des Originalen. Zur Geschichte selbst passt es jedoch sehr gut und ich die verwendete Schrift für Titel und Name der Autorin passen wirklich sehr gut zum Inhalt.
Beim Titel hätte ich mir ein bisschen mehr Originalität gewünscht, warum der englische Titel "The Falconer" ist wird bald klar, dies hätte auch ins deutsche übernommen werden können, denn es stellt eine gute Verbindung zwischen Titel, Geschichte und Protagonistin dar. 

Schreibstil
Ich hatte anfangs ziemlich große Probleme mich so richtig in das Buch zu stürzen, der Schreibstil hat mich immer wieder aus dem Konzept gebracht. Im Verlauf der Geschichte hat dieser sich um einiges verbessert, jedoch war der Anfang für mich stellenweise nicht gut geschrieben. Es hat gewirkt als hätte die Autorin (bzw. die Übersetzerin) anfangs selbst Probleme, was den Aufbau der Geschichte  betrifft, was sich auf den Schreibstil ausgewirkt hat. Die Geschichte ist in der Sichtweise der Protagonistin geschrieben, was dem Leser einen guten Einblick in ihre innere Gefühlslage verschafft.  
Charaktere
Die Protagonistin selbst ist eigentlich nichts Neues, der einzige Unterschied zu anderen Charakteren aus Büchern der selben Art ist, dass sie teilweise von extremer Wut gepackt wird, vor allem dann wenn sie an den Mord an ihrer Mutter denken muss. Ich kann ihre Wut gut nachvollziehen und bin froh, dass die Autorin sie in dieser Art geschrieben hat. Oft sind Protagonistinnen so auf ihre Weiblichkeit bestimmt, dass sie sich solche Gefühlsregungen selbst nicht erlauben.Erfrischend fand ich jedoch, dass sie sehr sarkastisch ist und immer eine clevere Antwort parat hat.
Kiaran ist die männliche Hauptperson, wie zu erwarten war ist er nicht nur eine Fee, sondern auch mysteriöser Gefährte unserer Protagonistin.
Die Autorin hat verschiedene Gattungen von Feen in die Geschichte eingebaut: starke, schwache, große und kleine, böse und nicht ganz so böse.
Kiaran ist eine nicht ganz so böse gut aussehende Fee, der aus nicht erkenntlichen Gründen der Protagonistin hilft.
Gavin ist ein Jugendfreund der Protagonistin und Seher, was heißt, dass er die Kraft hat Feen zu erkennen, diese Kraft bleibt unser Protagonistin vorbehalten.
Fazit
Ich habe länger gebraucht um in das Buch reinzukommen, was sich meiner Meinung nach auf den Schreibstil zurückführen lässt, wie bereits gesagt fand ich ihn an manchen Stellen irritierend, das hat mich immer wieder aus der Bahn geworfen.
Alles in allem ist es jedoch eine interessante und gut ausgearbeitete Geschichte, das Buch kann anfangs einschüchternd wirken, da es sehr dick ist, ich habe aber letzten Endes nur ein paar Stunden dafür gebraucht.
Erwähnenswert ist an dieser Stelle jedoch, dass es einen Cliffhanger gibt , wer also vor hat das Buch zu lesen sollte den zweiten Teil schnell zur Hand haben :) 





Montag, 11. Januar 2016

[Rezension] The Wicked + The Divine

Autor: Kieron Gillen, Jamie McKelvie (Illustrationen)
Titel: The Wicked + the Divine

Erschienen: 12. November 2014
Kaufen: Amazon
Goodreads *klick*
Inhalt: Every ninety years, twelve gods incarnate as humans. They are loved. They are hated. In two years, they are dead. The team behind critical tongue-attractors like Young Avengers and PHONOGRAM reunite to create a world where gods are the ultimate pop stars and pop stars are the ultimate gods. But remember: just because you’re immortal, doesn’t mean you’re going to live forever.

Meinung
Ich liebe Graphic Novels, kaufe sie aber selten, da in der Buchhaldung immer die gleichen angeboten werden, und ich sie ungern online bestell, da ich gerne durchblättern will um mir einen Eindruck über die Zeichnung und den Aufbau der Geschichte zu machen.
The Wicked + the Divine habe ich mir schon lange gewünscht, daher ist das Buch auf meiner Wunschliste für Weihnachten 2015 gelandet!
Handlung
Die Handlung lies meiner Meinung nach zu Wünschen übrig! Es passiert zu viel auf einmal, ohne wirkliche Zusammenhänge zu erklären, was dazu geführt hat, dass ich mehr als einmal den Faden verloren habe und der Handlung nicht folgen konnte.
Die Handlung beginnt damit, dass die Protagonistin, Laura,  ein Konzert der Göttin Amaterasu besucht und (am nächsten Tag?) dort von Luci einer anderen Göttin eingeladen wird Amaterasu kennenzulernen. Von hier an nimmt die Handlung dann seinen Lauf, auch wenn diese kaum existiert. 
Im Endeffekt geht es darum, dass alle 90 Jahre Götter wiedergeboren werden, 2 Jahre auf der Erde verbringen bevor sie wieder sterben, was an sich eine gute Idee ist aber leider scheitert es an der Ausführung.
Es wird nicht erklärt wieso die Götter wiedergeboren werden und wieso sie nur 2 Jahre auf der Erde verbringen. Was passiert in den 90 Jahren zwischen den Reinkarnationen? Wieso werden sie zu "Pop Stars"? Die Graphic Novel wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet.
Als Leser weiß man auch nicht was für Kräfte die Götter haben, außer mit einem Schnipser Köpfe zum explodieren zu bringen.
Ich war ehrlich gesagt fast die ganze Zeit nichts als verwirrt und habe auf den "Aaaah-" Moment gewartet, der leider nie gekommen ist.
Personen
Laura ist die Protragonistin, oder auch nicht, ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, da sie zwar eine wichtige Rolle spielt und uns auch in die Geschichte einführt, gleichzeitig hat sie jedoch kaum Dialoge und scheint mehr in den Hintergrund zu rücken.
Luci ist eine weitere wichtige Person der Geschichte, und die einzige Göttin die wir wirklich im Verlauf der Handlung kennenlernen.
All die anderen Götter sind Charaktere, über die wir eigentlich nichts erfahren außer, dass sie immer schlecht gelaunt sind.
Illustrationen
Die Illustrationen sind das einzig Positive an der Graphic Novel. Ich habe selten so kräftige und wunderschöne Illustrationen gesehen, ich war schlicht und einfach begeistert!
Jamie McKelvie ist ein unglaublich guter Illustrator, ohne seinen Zeichnungen hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht fertig gelesen.
Fazit
Ich wollte die Graphic Novel schon seeeehr lange haben und war wirklich froh darüber, dass ich sie zu Weihnachten bekommen habe, aber im Endeffekt war ich einfach nur enttäuscht darüber.
Bis auf die Illustrationen hat mir nichts daran gefallen, aber nicht mal diese werden mich dazu bringe die Folgeteile der Reihe zu lesen. Wirklich schade, denn das Buch hat sehr vielversprechend gewirkt.
Die Geschichte selbst bekommt von mir 1 Stern, die Illustrationen eindeutig 5, daher werden es wohl insgesamt 3 werden... habt aber nicht allzu große Erwartungen an die Geschichte.

Samstag, 9. Januar 2016

Cover reveal - The problem with forever



Autor: Jennifer L. Armentrout 
Titel: The Problem with forever 
Erscheint am: 17.Mai 2016 

Schaut euch dieses Cover an!! Schaut es euch an!!! Es ist mit Abstands eines der Schönsten, die ich je gesehen habe und definitiv eines meiner Liebsten der Autorin. Ihre Bücher sind bekannt dafür irrsinnig kitschige Cover zu haben, vielen gefällt das, mir leider nicht. Um so mehr freut es mich, dass The problem with forever so schön geworden ist! Ich bin hin und weg. Entertainment Weekly hatte die Ehre das Cover gestern zu veröffentlichten. 

Bei The problem with forever handelt es sich um eine neue coming of age Reihe der Autorin, wer Armentrout kennt weiß, dass sie einen sehr angenehmen Schreibstil hat und unvergesslichere Charaktere erschafft. Ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ich mich schon auf das Buch freue!

Inhalt: For some people, silence is a weapon. For Mallory “Mouse” Dodge, it’s a shield. Growing up, she learned that the best way to survive was to say nothing. And even though it’s been four years since her nightmare ended, she’s beginning to worry that the fear that holds her back will last a lifetime.
Now, after years of homeschooling with loving adoptive parents, Mallory must face a new milestone—spending her senior year at public high school. But of all the terrifying and exhilarating scenarios she’s imagined, there’s one she never dreamed of—that she’d run into Rider Stark, the friend and protector she hasn’t seen since childhood, on her very first day.
It doesn’t take long for Mallory to realize that the connection she shared with Rider never really faded. Yet the deeper their bond grows, the more it becomes apparent that she’s not the only one grappling with the lingering scars from the past. And as she watches Rider’s life spiral out of control, Mallory faces a choice between staying silent and speaking out—for the people she loves, the life she wants, and the truths that need to be heard.

Donnerstag, 7. Januar 2016

[Rezension] The truth about Alice


Autor: Jennifer Mathieu
Titel: The truth about Alice
Erschienen: 3. Juni 2014
goodreads *klick*
Kaufen: Amazon
Inhalt: Everyone knows Alice slept with two guys at one party.
But did you know Alice was sexting Brandon when he crashed his car?
It's true. Ask ANYBODY.
Rumor has it that Alice Franklin is a slut. It's written all over the bathroom stall at Healy High for everyone to see. And after star quarterback Brandon Fitzsimmons dies in a car accident, the rumors start to spiral out of control.
In this remarkable debut novel, four Healy High students—the girl who has the infamous party, the car accident survivor, the former best friend, and the boy next door—tell all they know.
But exactly what is the truth about Alice? In the end there's only one person to ask: Alice herself.
Meinung
Handlung
Das Buch ist ein reines Spiel mit Vorurteilen und Stereotypen, welches mich mehr als einmal fast zur Weißglut gebracht hat. Aber genau dies scheint von der Autorin beabsichtigt zu sein. Ich hatte zwar das Glück, dass ich nie gemobbt wurde und, dass Mobben bei uns an der Schule auch kein großes Thema war, aber es ist leicht zu glauben, dass es an manchen Schulen so ausarten kann wie in Mathieus Roman beschrieben.  Vor allem das Thema Slut shaming war bei uns einfach nicht vorhanden. Hattest du Sex? Cool. Kein Sex? Auch cool. Dein Leben, deine Entscheidung.
Das Buch spiegelt perfekt wieder, was wir schon aus vielen Teenie Filmen aus Amerika kennen, das beste Beispiel hierfür ist wohl Easy A (dt. Leicht zu haben) mit Emma Stone.
Alice ist die Letzte, die an irgendwelchen Ereignissen des Buches auch nur ansatzweise die Schuld trägt, genau das ist es, was mich so fürchterlich aufgeregt hat, ihre Mitschüler bilden sich eine Meinung über sie und nichts kann sie davon abbringen ab sofort jeden Schwachsinn zu glauben, den sie hören.

Leider wird ziemlich wenig über Alice in Erfahrung gebracht, bis auf die Gerüchte um welche es in dem Buch geht, was ich wirklich schade fand.
Das Buch hat keinen fixen Handlungsstrang von A nach B, stattdessen werden immer wieder Vorfälle der 4 verschiedenen Erzähler beschrieben, welche am Ende die Geschichte ergeben.
Schreibstil
Die Sprache ist sehr einfach gehalten und die Sätze sind angenehm kurz, wer also Angst hat, dass Buch auf Englisch zu lesen kann beruhigt aufatmen ;) Vom Schreibstil her würde sich das Buch an jüngere Teenager richten, wenn der Inhalt nicht so heftig wäre, außerdem sollte erwähnt werden, dass einige Kraftausdrücke verwendet werde, wen so etwas stört sollte also lieber die Finger von dem Buch lassen.
Was mir gefehlt hat waren verschiedene Arten des Schreibens für jeden Charakter. Es stimmt schon das Kurts Erzählweise anders war als die der restlichen Personen, aber eben diese 3 anderen Perspektiven, in welchen das Buch erzählt wurde, waren alle zu ähnlich. Anfangs konnte ich noch unterschiedliche Schreibweisen erkennen, aber im Laufe des Buches hat das aufgehört.
Anzumerken ist jedoch, dass der ständige Perspektivenwechsel nicht störend ist und das obwohl ich Bücher mit mehr als einer Perspektive sehr ungern lese, wenn es dann sogar noch mehr als 2 sind lege ich das Buch meistens zurück ins Regal und lasse es verstauben. Aber Mathieu hat es geschafft, dass die Geschichte dennoch flüssig voranschreitet, was wahrscheinlich daran liegt, dass es sich nicht um eine chronologische Erzählung der Ereignisse aus verschiedenen Sichtweisen ist.  
Charaktere
Die Geschichte wird aus der Perspektive von vier verschiedenen Personen erzählt. Alice ehemals bester Freundin Kelsey, Kurt dem Nerd der Schule, Elaine das beliebteste Mädchen und Josh, der beste Freund von Brandon.
Alle außer Kurt denken, dass sie mit den größten Problemen zu kämpfen und wirken mehr als unfreundlich. Lediglich Kurt hat einen Platz in meinem Herzen gefunden, was daran liegt, dass er der Einzige ist, der auf Alices Seite ist. Auch bei den erzählenden Personen haben wir es in dieser Geschichte mit den typischen Stereotypen aus Teenie Filmen zu tun.

Cover
Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, ich finde es passt gut zur Geschichte und ist wirklich gut gestaltet. Auch den Titel finde ich sehr gut, es war aber das Cover, das mich vom ersten Moment an sehr angesprochen hat.


Fazit
Auch wenn mich das Buch während dem Lesen eigentlich nur aufgeregt hat und ich es mehrmals gegen die Wand werfen wollte, so hat Mathieu es geschafft ein wirklich gutes Buch zu schreiben, welches viele Probleme in der Schule heutzutage anspricht, ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Auch die Tatsache, dass das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde, wobei die Perspektive von Alice bis zum Schluss ausgelassen wurde, hat mich absolut nicht gestört, obwohl ich es schade finde, dass der Leser nicht mehr aus Alices Gedankenwelt erfährt.
Auch der Verlauf der Geschichte nicht von A nach B, sondern kreuz und quer alles in Erfahrung bringt fand ich sehr passend für die Geschichte.

Alles in allem würde ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, es ist eine gut geschriebene Geschichte darüber, wie Gerüchte entstehen und wie oft solche Situationen dadurch verschlimmert werden, dass niemand etwas dagegen unternimmt.



Mittwoch, 6. Januar 2016

Weihnachtliche Neuzugänge im Dezember


Ich habe mir im Dezember fast keine Bücher gekauft, weil meine Wunschliste für Weihnachten eigentlich nur aus Büchern bestanden hat. Meine Mama hat sich dann selbst übertroffen und hat mir jedes Buch der Wunschliste gekauft! Ich bin wirklich unglaublich dankbar!!! Danke Mami :D


The Truth about Alice von Jennifer Mathieu 

Meine Rezension zu dem Buch kommt bald, es hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn ich es manchmal gegen die Wand schmeißen wollte.
The Orphan Queen von Jodi Meadows
Meine Rezension ist bereits online und kann hier nachgelesen werden.

Recurve von Shannon Mayer 
Ich habe zwar noch nicht wirklich viel über das Buch gehört, aber auf goodreads scheinen es die meisten zu lieben. 
Everneath von Brodi Ashton
Das Buch ist schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste und hat nun endlich seinen Platz in meinem Bücherregal gefunden. Es handelt sich um den ersten Teil einer Trologie, der seeehr vielversprechend klingt.


Curse von Jennifer L. Armentrout
Unchained von Jennifer L. Armentrout
Ich weiß nicht wie oft ich es schon gesagt habe, ich weiß nicht wie oft ich es noch sagen werde, aber ich LIEBE Jennifer L. Armentrout. Curse und Unchained sind zwei Bücher die noch in meiner Regal gefehlt haben. Bald ist meine Sammlung ihrer Bücher komplett.
Leider handelt es sich bei Unchained um den ersten Teil einer Serie, die höchstwahrscheinlich nie beendet werden wird.

Rebel belle von Rachel Hawkins
Das Buch klang für mich nie wirklich interessant, aber jeder auf goodreads scheint es zu lieben, also werde ich dem Roman wohl auch eine Chance geben.


in der wunderschönen Barnes and Noble Ausgabe
Ich habe mir von ca. 2 Jahren die Version der Mädchen der Brüder Grimm gekaufe, weil das Cover einfach unglaublich schön ist.
Als ich dann gesehen habe, dass Barnes and Noble auch eine Version zu Alice im Wunderland hat musste ich es einfach haben! Die 30 Euro waren mir bis jetzt aber immer zu viel, umso glücklicher bin ich deswegen, dass meine Mama einfach unglaublich ist und mich zu Weihnachten so verwöhnt hat.


The wicked and the divine #1  von Kieron Gillen und Jamie McKelvie
Rat Queens #1 von Kurtis J. Wiebe und Roc Upchurch #1
Obwohl ich Graphic Novels liebe besitze ich leider nur sehr wenige. Umso mehr habe ich mich gefreut diese zwei zu bekommen.


Snow White von den Brüdern Grimm und Camille Rose Garcia
Cinderella von 
, da konnte ich einfach nicht widerstehen. 
Ich und Earl und das Mädchen von Jesse Andrews 
Das Buch wurde mir netterweise vom Heyne Verlag zur Verfügung gestellt, meine Rezension könnt ihr hier nachlesen. 

Montag, 4. Januar 2016

Best of 2015


Ich habe mir für das Jahr 2015 vorgenommen insgesamt 100 Bücher zu lesen, leider habe ich mein Ziel nicht ganz erreicht, Uni und Arbeit haben mir immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht!
Heute stelle ich euch meine Lieblinge des Jahres 2015 vor.
 

Autor: Sarah J. Mass
Titel: A court of thorns and roses
Rezension *klick*
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Das Buch was eindeutig mein Liebling des letzten Jahres, mittlerweile habe ich es sogar schon 3 Mal gelesen und hätte kein Problem es auch ein 4. mal zu lesen! Maas enttäuscht einfach nie!
 
Autor: Kresley Cole
Titel: Dead of Winter
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Auch wenn die Reihe noch nicht zu Ende ist gehört sie auf jeden Fall zu meinen Lieblingen, bis jetzt ist der zweite Teil mein Liebling aber auch der 3. Teil ist nicht zu unterschätzen und darf bei meinen Best of 2015 nicht fehlen.
 
 

Autor: Jennifer L. Armentrout
Titel: The Return
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Schon in der Covenant Serie war Seth mein Lieblingscharakter, als ich dann erfahren hab, dass er seine eigene Serie bekommt war fangirl gekreische angebracht!


Autor: Derek Landy
Titel: Demon Road
Rezension *klick*
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Demon Road war ein absolutes High Light dieses Jahr, der nächste Teil erscheint im April und ich zähle schon die Tage.

 
Autor: Renee Ahdieh
Titel: The Wrath and the dawn
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Das Buch war nicht ganz was ich erwartet hab dennoch habe ich es immens genossen, vor allem da ich auf der Uni eine Vorlsung über Kinder und Jugendliteratur besucht habe und hierbei die Originalversion/Vorlage des Buches vorgestellt wurde.

 
 Autor: Jennifer L. Armentrout
Titel: Scorched
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Eine herzzerreißende Geschichte wie man sie von Armentrout erwartet, vor der Veröffentlichung hat sie gemeint, dass ihr diese Geschichte von allen an meisten am Herzen liegt, nach dem Lesen kann ich absolut verstehen wieso. 


Autor: Jennifer L. Armentrout
Titel: Every last breath
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Der dritte und letzte Teil einer tollen Trilogie von Armentrout, auch wenn mir der dritte Teil nicht so sehr gefallen hat wie die anderen, gehört er trotzdem zu meinen Lieblingen.


Es gibt viele andere Neuerscheinungen aus 2015 auf die ich mich gefreut habe, jedoch noch nicht gelesen wurde wie z.B. Winter, An ember in the ashes und Queen of shadows  

Was waren eure Highlights für das Jahr 2015?

Freitag, 1. Januar 2016

[Rezension] The Orphan Queen

Autor: Jodi Meadows
Titel: The orphan queen
Erschienen: 10. März 2015
Kaufen: Amazon
goodreads *klick*
Inhalt:Wilhelmina has a hundred identities.
She is a princess. When the Indigo Kingdom conquered her homeland, Wilhelmina and other orphaned children of nobility were taken to Skyvale, the Indigo Kingdom’s capital. Ten years later, they are the Ospreys, experts at stealth and theft. With them, Wilhelmina means to take back her throne.
She is a spy. Wil and her best friend, Melanie, infiltrate Skyvale Palace to study their foes. They assume the identities of nobles from a wraith-fallen kingdom, but enemies fill the palace, and Melanie’s behavior grows suspicious. With Osprey missions becoming increasingly dangerous and their leader more unstable, Wil can’t trust anyone.
She is a threat. Wraith is the toxic by-product of magic, and for a century using magic has been forbidden. Still the wraith pours across the continent, reshaping the land and animals into fresh horrors. Soon it will reach the Indigo Kingdom. Wilhelmina’s magic might be the key to stopping the wraith, but if the vigilante Black Knife discovers Wil’s magic, she will vanish like all the others.


Meinung:
Das Buch wollte ich schon seit längerem haben ist jedoch bis jetzt nie in meinem Bücherregal gelandet! Zu Weihnachten dieses Jahr habe ich mir einige Bücher von meiner Familie gewünscht, unter anderem auch The orphan queen.

Handlung:
Jeder der Serien wie throne of glass gelesen hat kennt die typischen Handlungen von Romanen dieser Art, auch the orphan queen ist hier keine Ausnahme. Die Charaktere sind die altbekannten, auch die Handlung überrascht nicht.
Das Ende war, vor allem wenn man high Fantasy gerne liest, vorhersehbar hatte jedoch trotzdem einige Überraschungen parat. Auch wenn es mit anderen Büchern des Genres zu vergleichen ist, hat die Autorin dennoch neue Elemente eingebaut. Wie z.B. die wraiths, welche die Folge von Magie und für die Zerstörung verschiedener Reiche verantwortlich sind. Dieser Teil der Geschichte war wirklich interessant zu lesen, da ich nicht wusste in welche Richtung sich der Roman entwickeln wird.
Was mir gefehlt hat ist eine genauere Geschichte des gesamten Königreichs, als Leser erhält man lediglich bröckchenweise Informationen und muss sich viel selbst zusammenreimen, oder bekommt Informationen nur am Rande mit.  
So wäre z.B. das Einschleichen in das Haus der Königsfamilie hätte die Autorin viel mehr ausbauen können, was die Handlung um einiges spannender gemacht hätte, mir persönlich war es zu viel high society, die Protagonistin hat einen Großteil ihrer Zeit am Schloss bei verschiedenen Events verbracht, welche für die Handlung selbst eher irrelevant sind. Es wäre um einiges spannender gewesen, wenn sie nicht von Anfang an für die Person gehalten wird, für die sie sich ausgibt, schlicht und einfach gesagt: mehr Action im Schloss.

Schreibstil:
Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, mit vielen Beschreibungen, welche für mich teilweise irrelevant waren. Die Autorin hat die Geschichte an manchen Stellen sehr ausgeschmückt was leicht von der tatsächlichen Handlung des Buches ablenken kann.
Jedoch war das Buch wirklich spannend und fesselnd und hat mir ein paar Stunden Schlaf geraubt die ich am nächsten Tag für die Arbeit wirklich hätte brauchen können ;)

Cover:
Das Cover finde ich gut, es passt gut zur Geschichte, und der Hintergrund spiegelt einige im Buch vorkommende Elemente wider.

Charaktere:
Die Protagoniostin, Wilhelmina, gibt sich für verschiedene Personen aus, was die Autorin meiner Meinung nach wirklich gut schreiben konnte. Je nachdem mit wem die Protagonistin redet nimmt sie verschiedene Persönlichkeiten an und drückt sich anders aus. Natürlich ist das nicht extrem ausgeprägt, jedoch fällt es trotzdem beim Lesen auf.
Melanie, die beste Freundin von  Wilhelmina war für mich eine der nervigsten Personen auf die ich je in einem Buch gestoßen bin.
Black Knife war ein sehr gut geschriebener Charakter, bei welchem ich mir nie zu 100% sicher war, wer er eigentlich ist. Ich hatte zwar eine Vorahnung, aber die Unsicherheit der Protagonistin darüber, hat auch mich immer wieder verunsichert.

 
Fazit
Auch wenn die Handlung etwas spannender Gestaltet werden hätte können und obwohl die Geschichte nicht viele neue Aspekte beinhaltet, war es trotzdem ein sehr gutes und vor allem gut geschriebenes Buch.
Fans von Throne of Glass, Graceling und Shadow and Bone werden an diesem Buch viel Freude haben.
Ich hätte mir mehr Infos über die Geschichte des Königreichs erhofft, aber vielleicht gibt es diese ja im zweiten (und zugleich auch letzten) Teil der Reihe.